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Hohenwestedt : Gelungener Start mit Currywurst

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Besuch an der Schule Hohe Geest: Neue Partnerschaft mit chinesischer Schule in Hohenwestedt.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Genau zwölf Stunden, nachdem sie über Schanghai, Amsterdam und Hamburg in Hohenwestedt eingetroffen waren, haben gestern 20 Schüler aus China das Leibgericht ihrer Gastgeber probiert: Currywurst und Pommes frites in der Mensa der Schule Hohe Geest (SHG). „Dieses Essen ist eine typisch deutsche Lieblingsspeise unserer Kinder und auch vieler Erwachsener“, sagte Schulleiter Hans Christian Behrendt, als er sich an die chinesischen Gäste wandte.

Germanistikstudentin Shu Lin, die von der Deutschen China-Gesellschaft (DCG) als Dolmetscherin engagiert worden ist, übersetzte die Erläuterungen und übertrug auch die abschließenden Worte des SHG-Rektors ins Chinesische: „Ich danke unseren Gästen für die Ehre ihres Besuchs und wünsche ihnen noch einen wunderschönen Aufenthalt in Deutschland.“ Für Schulleiter Zaisheng Zhang, Englischlehrer Yuefei Dai und die 20 Schüler der „Haiyan Senior High School“ ist es der erste Besuch in Deutschland. Haiyan liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Schanghai und hat 380  000 Einwohner. „Wir unterhalten auch Partnerschaften mit Schulen in Südkorea, Australien, Kanada und Taiwan“, berichtete Rektor Zhang, „und nun wollen wir gern das deutsche Schulsystem kennen lernen.“ Vor allem die deutsche Industrie habe einen guten Ruf in China. „Die Deutschen sind in vielen technischen Bereichen wie zum Beispiel in der Automobilindustrie sehr fortschrittlich und ein Vorbild für uns“, betonte Zhang.

Für die SHG ist es der zweite Besuch aus dem „Reich der Mitte“. Im August 2013 war eine Delegation aus der 4,8-Millionen-Einwohner-Stadt Jiujang in Hohenwestedt zu Gast. Mit dem Gegenbesuch der SHG-Schüler in China in den Osterferien 2014 endete diese Schulpartnerschaft aber wieder. „Die DCG hat uns eine neue Austauschschule zugewiesen“, erklärte Behrendt. „Die Möglichkeit, mit einer ganz anderen Kultur in Kontakt zu kommen, ist eine prima Gelegenheit für unsere Schüler, ihren politischen Horizont zu erweitern“, so der SHG-Leiter. Ein Gegenbesuch in Haiyan ist für Ostern 2016 geplant. „Die Möglichkeit, zu erträglichen Kosten zwei Wochen nach China zu kommen, ist eine große Chance für die Schüler“, sagte Behrendt.

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