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Triathlon : Gelungene Premiere des SparkassenCanalTriathlons

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Viel Lob verteilen die Aktiven an den veranstaltenden TSV Vineta Audorf. Peer Sönksen und Ulrike Harksen siegen.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 11:00 Uhr

Kaum hatte Peer Sönksen die Ziellinie passiert, da wurde der Sieger des 1. SparkassenCanalTriathlons gleich wieder gefordert. Während der 16-Jährige vom SC Neubrandenburg noch nach Luft rang und sich von den Strapazen des mehr als einstündigen Wettkampfes erholte, musste er NDR-Moderatorin Meike Jäger, die zusammen mit Olympia-Teilnehmerin Anne Haug die Veranstaltung fachkundig begleitete, Rede und Antwort stehen. Schön sei es gewesen, aber auch sehr anstrengend japste Sönksen ins Mikrofon und lobte im nächsten Atemzug die vielen Zuschauer im Rendsburger Kreishafen und entlang der Strecke. „Die Stimmung war fantastisch. Die Leute haben einen gepusht. So viele Zuschauer hat man sonst ja eher selten bei einem Triathlon. Die Veranstaltung sollte auf jeden Fall wiederholt werden.“

Das Wagnis des TSV Vineta Audorf, den beliebten Dörpsee-Triathlon unter neuem Namen in den E.ON Hanse Cup einzubetten, hatte sich gelohnt. Klaus Waskönig, 2. Vorsitzender des TSV und Hauptorganisator, erhielt für die gelungene Premiere fast ausnahmslos positive Rückmeldungen von den rund 150 Teilnehmern. „Alle waren von dem Zuschauerinteresse begeistert“, berichtete Waskönig. Auch Ulrike Harksen hatte „eine Gänsehaut beim Zieleinlauf. Das war noch einmal zusätzliche Motivation.“ Mit 1:16:35 Stunden holte sich die 38-Jährige von der SG Athletico Büdelsdorf den Sieg in der Frauenkonkurrenz. Nach 500 Meter Schwimmen im 16 Grad Celsius kalten Kanalwasser – erstmals überhaupt durfte offiziell im Nord-Ostee-Kanal geschwommen werden – lag Harksen noch eine halbe Minute hinter Kimberly Groth (Post SV Heide). Auf der 25 Kilometer langen Radstrecke zur Breiholzer Fähre und zurück zog die SG-Athletin dann an Groth vorbei und legte den Grundstein zum späteren Sieg. „Hin war es mit dem Rückenwind ja noch okay, aber zurück hatten wir Gegenwind. Da hat man sich den Arsch abgequält“, resümierte Harksen, die in Clubkollegin Margit Bartsch die einzig ernsthafte Widersacherin hatte. Doch so sehr sich die frisch gebackene Vize-Weltmeisterin der Altersklasse 60 bis 64 auf der abschließenden Laufstrecke über fünf Kilometer auch abmühte, Harksens Vorsprung war zu groß. Mit 59 Sekunden Rückstand kam Bartsch als Zweite ins Ziel. „Wir gönnen einander die Erfolge. Mal ist die eine besser, mal die andere. Das ist immer von der Tagesform abhängig. Dieses Mal war ich wieder dran“, meinte Harksen.

Nicht alle waren mit so hohen Zielen in den Wettkampf gegangen. Viele Starter hatten mehr mit sich und ihrem inneren Schweinehund zu kämpfen als mit der Zeit und dem Gegner. Nach etwas mehr als zwei Stunden hatte mit Andre Lander auch der letzte Starter das Ziel erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war Peer Sönksen bereits frisch geduscht und hatte sich schon längst von den Strapazen erholt.

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