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Schüler-Konzert : Gelunge Premiere von „Sing ein Lied“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Bürgerstiftung Nortorfer Land veranstaltete erstes eigenes Projekt in der St.-Martin-Kirche. Dabei sangen Schulklassen aus dem Amt - der Gewinner kommt aus Timmaspe, aber jeder durfte sich über einen Preis freuen.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 06:00 Uhr

„Das ist ja voller als sonntags in der Kirche,“ scherzte Musikdirektor Günter Bongert und freute sich sehr über die zahlreichen Besucher, die den Weg in die St.-Martin-Kirche in Nortorf gefunden haben. Zum ersten Mal veranstaltete die Bürgerstiftung Nortorfer Land dort das Projekt „Sing ein Lied…“. Sieben vierte Klassen der Grundschulen aus Nortorf und den umliegenden Gemeinden haben zwei Lieder, die sie aus den Bereichen „Pop“, „Volksmusik“ und „Kirche/Gospel“ auswählen durften, vorbereitet und präsentierten diese nun auf dem Konzert der vollbesetzten Kirche.

Unter der Leitung von Lehrerin Heinrichs legten die Viertklässler aus Groß Vollstedt die Messlatte gleich zu Beginn sehr hoch. Als Affe, Krokodil, Elefant, Nilpferd und Löwe verkleidet animierten sie mit dem Lied „Der Papagei ein Vogel ist“ zum Mitsingen. Und auch die Schüler aus Langwedel ließen beim „Dracula-Rock“ einen furchteinflößenden Vampir über die Bühne tanzen. Gänsehautstimmung verbreitete ebenso Lehrerin Hannemann mit ihren Schülern der 4b aus Nortorf, die sich mit der „Alten Moorhexe“ das Lieblingslied von Musikdirektor Bongert ausgesucht haben. Er freute sich über die einstudierten Choreographien und die vielen Gospelsongs, bei denen die Kinder ihre guten Englischkenntnisse unter Beweis stellen konnten. Besonders begeistert und überrascht war das Kuratorium der Bürgerstiftung von den Grundschülern der Klasse 4d aus Nortorf, die Gott mit ihrem „Engels-Rap“ eindrucksvoll um himmlischen Beistand baten.

Trotz einiger kleiner Versinger spendeten die Besucher begeistert Applaus und die Nachwuchskünstler hatten sich die Süßigkeiten aus den Händen von Georg Schäfer redlich verdient. Der Vorsitzende des Kuratoriums übernahm am Ende der Veranstaltung die Aufgabe, den Sieger des kleinen Wettbewerbs bekannt zu geben. Die Viertklässler der Grundschule aus Timmaspe überzeugten die Jury mit ihrer Darbietung des Gospels „Sandyland“, der mit Klatschen und Mundpfeifen begleitet wurde. Und mit dem plattdüütschen Leed „Freesenhof“ zauberten die ganz in weiß gekleideten Sänger und Sängerinnen eine herbstliche Stimmung in die Kirche. Unter der Leitung von Musiklehrerin Angela Nagel wurden sie nicht nur von der Gitarre begleitet, einige Kinder spielten parallel auf der Oboe und dem Xylophon. „Es war eine schwierige Entscheidung, weil alle andere Voraussetzungen hatten,“ gab Schäfer am Ende zu. Und deswegen ging auch keine Klasse leer aus. Neben den 150 Euro für jede teilnehmende Klasse gab es eine Urkunde, die Gewinner aus Timmaspe bekamen dazu noch 100 Euro extra. „Die Entscheidung, die Veranstaltung zu organisieren, fiel ziemlich schnell,“ erklärte der Kuratoriumsvorsitzende. „Wir wollten gerne einen kleinen Wettbewerb mit Musik und Kindern machen.“ Und die gelungene Premiere erhöht die Chancen auf eine Wiederholung. Der Zeitplan sei so gut eingehalten worden, dass noch Zeit für eine Schulstunde bliebe, scherzte Günter Bongert, der den „Irischen Reisesegen“ als gemeinsamen Abschluss auf der Orgel begleitete.

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