Eckernförde/Rendsburg : Geburts- und Kinderstation: CDU trägt SPD/FDP-Antrag mit

Manfred Christiansen.
Manfred Christiansen.

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09. Februar 2013, 09:40 Uhr

Eckernförde/Rendsburg | "Gar kein Problem, das tragen wir inhaltlich voll mit", kommentierte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Manfred Christiansen, gestern den gemeinsamen Antrag von SPD und FDP zum Erhalt der Entbindungs- und Kinderstation in der Imland-Klinik Eckernförde. Die in dem gemeinsamen Antrag aufgelisteten Punkten seien "Selbstverständlichkeiten", bei denen es keinen Dissenz gebe, betonte Christiansen. "Die CDU steht voll zur Geburtshilfe und Kinderstation in Eckernförde - ohne Wenn und Aber. Wir ziehen alle an einem Strang." Diese Position werde man unabhängig von den derzeit laufenden Gesprächen zwischen Klinik-Geschäftsführung und Betroffenen auch in den anstehenden Sitzungen des Sozialausschusses (14. Februar) und in der entscheidenden Kreistagssitzung am 18. März vertreten.

Der Eckernförder CDU-Ortsvorsitzende Daniel Günther begrüßt die Entscheidung der Kreistagsfraktion, sich dem gemeinsamen Antrag von SPD und FDP, der ebenfalls vom SSW unterstützt wird, anzuschließen. Man habe diesbezüglich intensive Gespräche geführt. Nur der Erhalt der Einrichtungen ist Günther aber zu wenig: Er fordert, dass die in den vergangenen Jahren systematisch abgespeckte Kinderstation, in der es derzeit nur drei Betten geben soll, wieder vergrößert, aufgewertet und als Station wahrgenommen wird. Nach Überzeugung Günthers wäre hier ein Umdenken der Klinikleitung notwendig.

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