Nübbel : Ganz und gar auf die WM eingestellt

Farbenfrohes Vehikel: Henning Jansch mit seinem „Brazil WM Bulli“.
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Farbenfrohes Vehikel: Henning Jansch mit seinem „Brazil WM Bulli“.

RD-WM 2014 fährt phantasievoll bemalt im Korso mit. Das Kunstwerk ist allerdings nicht von Dauer: Nach den Spielen wird der Bulli wieder reingewaschen.

shz.de von
30. Juni 2014, 06:00 Uhr

Schon von Weitem fällt der in den Farben Schwarz, Rot und Gold geschmückte und bemalte Bulli von Henning Jansch auf. Die eigentliche Besonderheit bemerkt man allerdings erst, wenn das kunterbunte Gefährt näher kommt. Das Nummernschild zeigt nämlich die Lettern RD-WM 2014. Nachdem die Landeszeitung berichtet hatte, dass bisher kein Fahrzeugbesitzer an dem Kennzeichen RD-WM 2014 Interesse gezeigt hatte, machte sich Henning Jansch einen Tag später auf den Weg in die Zulassungsstelle des Kreises, um sich das entsprechende Blechschild für seinen neuen Bulli zu sichern. Auch beim Autokorso fährt er nun gern mit.

Die Idee, den Wagen mit Motiven der Deutschen Nationalmannschaft und der Weltmeisterschaft zu bemalen, sei jedoch nicht von ihm gekommen, berichtet Henning Jansch. „Mein Stiefsohn Johannes Sziedat und seine Freunde haben den Bus umgestaltet. Und dabei haben sie fast nichts ausgelassen: Auf der Motorhaube prangt Jesus Christus mit ausgestreckten Armen, das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Rundherum wurde ein grüner Strich gezogen, der der für ein Fußballspielfeld steht. Zudem verewigten die „Künstler“ die Nachnamen der Deutschen Spieler sowie die bisherigen Spielergebnisse. „Da können noch ein paar dazukommen“, meint Henning Jansch. Die Reifen sowie die Heckscheibe wurden in Schwarz, Rot und Gold gehalten. Als offizieller Name für das bunte Gefährt wurde „Brazil WM Bulli“ ausgewählt. „Die Jungs waren sehr kreativ“, sagt Henning Jansch, der sich besonders über die Aufmerksamkeit anderer Autofahrer freut: „Damit fällt man auf jeden Fall auf. Ich wurde damit sogar schon von anderen aus dem Auto heraus fotografiert. Meine Arbeitskollegen halten mich aber für ein bißchen verrückt“, erklärt Henning Jansch weiter. Nach der Weltmeisterschaft ist allerdings Schluss. Die Tönfarbe müsse dann wieder runter, weiß der stolze Fahrer. Wer dann aber in der Familie für die Putzarbeit zuständig ist, konnte bisher jedoch noch nicht geklärt werden.

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