Oldtimer-Ausfahrt : „Ganz schön holprig war das“

„Ganz schön holprig war das“, sagte Zuzana Behm, als sie aus dem Beiwagen dieses Motorrads ausstieg. Am Lenker: ihr Mann Dr. Burkard Behm. Fotos: Becker (3)
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„Ganz schön holprig war das“, sagte Zuzana Behm, als sie aus dem Beiwagen dieses Motorrads ausstieg. Am Lenker: ihr Mann Dr. Burkard Behm. Fotos: Becker (3)

Der Lions-Club Rendsburg lud zur Oldtimer-Ausfahrt. 55 Fahrzeuge gingen an den Start.

shz.de von
11. Juni 2018, 09:46 Uhr

Rendsburg | Bei der vierten Oldtimer-Ausfahrt des Lions-Club Rendsburg gingen am Sonnabend 55 historische Fahrzeuge an den Start. Um 9.30 Uhr ging es los vom Firmengelände der SH Netz AG auf die insgesamt 145 Kilometer lange Strecke. Zur Stärkung in der Mittagspause wurde beim Autohaus May & Olde eine Pause eingelegt. „Ganz schön holprig war das“, meinte Zuzana Behm, als sie aus dem Seitenwagen des einzig teilnehmenden Motorradgespanns stieg, das von ihrem Mann Dr. Burkard Behm gesteuert wurde. „Wir sind hinter einem Mercedes gefahren, der ganz schön zügig unterwegs war“, erklärte der Rendsburger Arzt. „Oft sind wir mit Tempo 90 unterwegs gewesen, das sind mit dem alten Motorrad gefühlte 190“, meinte er. Seine MZ BK 350 sei damals der „Porsche der DDR“ gewesen und mit ihrem 2-Takt-Boxermotor extrem selten. Leider sei sein Motorrad sehr pflegeintensiv und habe kurze Intervalle beim Ölwechsel. Aber er schätze seine Maschine bereits seit 20 Jahren. Das Büdelsdorfer Unternehmen AVB-Classic von schickte gleich vier Oldtimer an den Start. Firmenchef Kurt Teipelke ließ seine Mitarbeiterin Frederike Nett und ihren Ehemann Michael in einem Morris Minor Baujahr 1961 teilnehmen. „Wir sind zum ersten mal bei einer Oldtimer-Ausfahrt dabei. Es macht Spaß, betonte Frederike Nett. Ihr Mann war auch zufrieden, denn er kam mit dem Rechtslenker glänzend klar und genoss die Fahrt über kleine Straßen. Heinz-Peter und Anette Schierenbeck haben die Strecke ausgearbeitet und unterwegs noch einige kleine Aufgaben gestellt.

„Ohne Sponsoren wie die SH Netz AG und May & Olde wäre die Idee der Ausfahrt, die Startgebühren als Spende für die Multiple-Sklerose-Gesellschaft zu verwenden, nicht umsetzbar gewesen“, betonte Schierenbeck.

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