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Frauenfussball : Fußballerinnen des TuS Rotenhof sehen die Winterpause herbei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In Rotenhof und beim Brekendorfer TSV läuft in der Verbandsliga Nord derzeit nicht viel zusammen.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 05:58 Uhr

Eine Chance bleibt den Fußballerinnen des TuS Rotenhof am nächsten Sonntag in Leck noch, um nach der Hinserie in der Verbandsliga nicht ohne einen Sieg dazustehen. Im Heimspiel gegen den FC Angeln (1:4) setzte es für das Tabellenschlusslicht die achte Niederlage. Nicht viel besser ergeht es derzeit dem Brekendorfer TSV, der nach dem 1:3 gegen Risum-Lindholm mit sieben Zählern nur einen Platz besser dasteht als der TuS.

TuS Rotenhof – FC Angeln 02 1:4 (0:2)

In Abwesenheit von Trainer Dennis Rechner hatte der TuS kaum eine Chance. „Wir haben verdient verloren. Bei uns ging nicht viel“, meinte Torfrau Simone Rehmer. Ohne ihre gefährlichste Angreiferin Lone Kurbjuhn ging nicht viel nach vorne. Sie kam nach ihrem Einsatz für den THW Kiel in der Handball-Oberliga erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Wie wertvoll Kurbjuhn für ihr Team ist, zeigte sich 20 Minuten nach ihrer Einwechslung, als sie den Ehrentreffer zum 1:4 erzielte. Aber zuvor hatten Ann-Kristin Elsinger (12.), Natalie Schnatz (15.) und Lisa Wippich (49., 70.) für die Gäste bereits alles klar gemacht. „Es wird Zeit, dass die Winterpause kommt“, sagte Rehmer.

TuS Rotenhof: Rehmer – Witt, Schrum, Reimler, Krowinnus, Berries, Marcinowski, Gräber, Wrede (53. Kurbjuhn), Hann (67. Kasch), Krambeck.
Tore: 0:1 Ann-Kristin Elsinger (12.), 0:2 Natalie Schnatz (15.), 0:3 Lisa Wippich (49.), 0:4 Wippich (70.), 1:4 Lone Kurbjuhn (73.).
 

Brekendorfer TSV – SV Fri. Risum-Lindholm 1:3 (0:1)

Wie erwartet, versuchten die Gäste über ihre schnellen Außenstürmerinnen gefährlich vor das Brekendorfer Tor zu kommen. Nachdem die Gastgeberinnen die Anfangsoffensive des SV und manch kritische Situation überstanden hatten, konnten sie die Partie offener gestalten. Knapp zehn Minuten vor der Pause war es dann aber doch soweit. Kisa Reck erzielte die 1:0-Führung für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel war Frisia das Team mit mehr Spielanteilen und hatte weitere Möglichkeiten. Aufgrund der mangelhaften Verwertung aber blieb die Partie bis zur 80. Minute offen. Erst dann baute Carina Sophie Raup die Führung aus. Es war der Auftakt für eine turbulente Schlussphase, denn Jana Hamann verkürzte nur zwei Minuten später auf 1:2 (82.). Brekendorf witterte die Chance auf zumindest einen Zähler, warf alles nach vorne, musste aber schließlich den entscheidenden dritten Gegentreffer durch Stacey Hodges hinnehmen (85.). „Trotz anhaltender Personalprobleme konnten wir den Gegner lange in Schach halten. Es war eine sehr gute Teamleistung, auf die wir aufbauen können“, sagte Brekendorfs Nicole Malleike.

Brekendorfer TSV: Prüfer – Kuhr, Born, L. Kochanowski, J. Kochanowski (21. Kloth) – Petersen (84. Wiesner), Thomsen (46. Stachowski), Peetz, Biermann (46. Trültzsch) – Hamann, Freitag.

Tore: 0:1 Kisa Reck (38.), 0:2 Carina Sophia Raup (80.), 1:2 Jana Hamann (82.), 1:3 Stacey Hodges (85.).
 

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