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Jugendfussball : Fußball-Nachwuchs von Holstein Kiel feiert Doppelsieg beim famila-Cup

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Toller Fußball und Spannung bis zum letzten Spiel lieferte der Hallenturnier des TuS Rotenhof.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 11:15 Uhr

Spannender hätte der 6. famila-Cup des TuS Rotenhof nicht sein können: Erst im letzten Spiel zwischen dem Titelverteidiger Silkeborg IF und Holstein Kiel blau fiel die Entscheidung im Hallenfußballturnier der D-Junioren. Durch einen 4:3-Sieg holte sich der „Störche“-Nachwuchs den Titel. Auch Platz zwei ging an Holstein Kiel. Das Team weiß lag nur einen Punkt hinter den Vereinskollegen. „Den Zuschauern wurde Jugendfußball auf hohem Niveau präsentiert“, zog Organisator Markus Favier ein durchweg positives Fazit und freute sich über eine faire Veranstaltung.

Am Vormittag wurden aus zwei Gruppen die fünf besten Mannschaften ermittelt, die direkt in die „Goldgruppe“ einzogen. Für die anderen Teams ging der Kampf in der „Silberrunde“ weiter. Titelverteidiger Silkeborg IF, Holstein Kiel weiß und die Reinickendorfer Füchse überzeugten mit jeweils drei Siegen und stießen mit Holstein Kiel blau (12 Punkte) und Kolding BK (7) aus der zweiten Gruppe in der Goldgruppe aufeinander. Für die erste Mannschaft des TuS Rotenhof lief die Vorrunde nicht zufriedenstellend: Aus vier Spielen nahmen sie lediglich einen Zähler mit. „Nachdem wir das Auftaktspiel mit 0:7 verloren haben, kamen wir nur schwer in das Turnier rein“, gab Trainer Holger Schliewa zu bedenken. Die Leistungen seiner Jungs blieben aber nicht beim Status quo, sondern steigerten sich im weiteren Turnierverlauf. „Ich bin froh, dass meine Jungs nicht die Köpfe hängen gelassen haben und wir trotz zweier gravierender Verletzungen das Turnier souverän zu Ende gespielt haben“, lobte Schliewa. Nachdem der Knoten endlich geplatzt war, blieben die Gastgeber in der Silberrunde ungeschlagen und sicherten sich dort den ersten Platz. Die zweite Mannschaft des TuS Rotenhof bildete zwar das Schlusslicht in derselben Gruppe, sammelte aber in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld wertvolle Erfahrungen. „Am Ende ist niemand mit einem langen Gesicht nach Hause gefahren“, betonte Favier das gute Teamgefühl.

In der Goldrunde konnte sich keines der fünf qualifizierten Teams deutlich absetzen, sodass die Frage nach dem Turniersieger bis zur letzten Spielminute offen blieb. Erst nach dem knappen 4:3-Sieg über Silkeborg IF feierte Holstein Kiel blau den Turniersieg. Der dänische Titelverteidiger musste sich in diesem Jahr mit dem undankbaren Platz vier vor den dänischen Kollegen aus Kolding zufrieden geben. „Wir wussten im Vorfeld, dass wir es mit starken Gegnern tun bekommen werden und die Titelverteidigung ein schwieriges Unterfangen wird. Hinzu kommt, dass wir im Gegensatz zu den anderen Vereinen überwiegend mit Spielern aus dem jüngeren Jahrgang aufgelaufen sind“, war sich das Trainerduo Thomas Jörgensen und Tommy Bak Laursen einig. Für sie war der famila-Cup laut eigener Aussage eine sehr gute Gelegenheit, ihre taktischen und spielerischen Vorgaben umzusetzen. Ein weiterer Aspekt, der für die namhaften Vereine von besonderer Bedeutung ist, ist das hohe Niveau der gegnerischen Mannschaften. „Am Besten lernt man von stärkeren Gegnern, somit profitiert hier jeder“, konstatierte Favier.

Für die 7. Auflage des famila-Cups haben bereits die beiden dänischen Mannschaften Silkeborg IF und Kolding BK und Titelverteidiger Holstein Kiel ihre Teilnahme bestätigt. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von weiteren namhaften Fußballclubs aus Norddeutschland und hiesigen Vereinen.

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