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1. Basketball-Regionalliga : Furioser Start, bitteres Ende

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga kassierten die Rendsburg Twisters gegen die WSG Königs Wusterhausen eine bittere 63:84-Niederlage. Nach einer guten ersten Hälfte brachen die Rendsburger im zweiten Durchgang völlig ein.

Fassungslos blickte Bjarne Homfeldt immer wieder auf die offizielle Spielstatistik seiner Mannschaft. Der Trainer der Rendsburg Twisters mochte es nicht es glauben. Doch da stand es schwarz auf weiß. Die Twisters hatten das so wichtige Heimspiel in der 1. Basketball-Regionalliga gegen die WSG Königs Wusterhausen mit 63:84 (24:21, 42:44, 53:68) verloren. Das Ziel, den dritten Heimsieg in Folge zu landen, war nicht erreicht worden. Damit verharren die Rendsburger im Tabellenkeller der Liga.

Nach einer Heimniederlage sah es zunächst vor 317 Zuschauern in der heimischen Herderhalle überhaupt nicht aus. Die Twisters spielten überaus konzentriert und legten einen fulminanten Start hin. Alles lief nach der Vorstellung von Homfeldt. Gestützt auf einen stark aufspielenden Terence Billups, der seine Teamkameraden zu diesem Zeitpunkt noch mitreißen konnte, lief es bei den Gastgebern richtig rund. Die Trefferquote im Angriff ließ kaum Wünsche offen. Die Abwehr mit Max Hillner arbeitete gut. Nach 13 Minuten führten die Twisters mit 31:22. Die Red Dragons, wie sich die Gäste nennen, fuhren jedoch mehr und mehr ihre „Krallen“ aus. Der US-Amerikaner Shelton Jackson offenbarte seine hohe individuelle Klasse. Er punktete selbst und setzte zudem seine Nebenleute immer wieder gut ein, so dass seine Mannschaft zur Pause mit 44:42 führte. Das war auch ein Produkt einer guten Teamleistung. „Mit zunehmender Spieldauer haben wir es verstanden, unsere individuelle Qualität und Teamarbeit zusammenzubringen. Das war die Grundlage für unseren Erfolg“, meinte Gäste-Coach Dirk Stenke. Eine für die Rendsburger leidvolle Mischung wie sich im weiteren Verlauf des Spiels mehr und mehr herausstellte. Zwar drehten die Twisters den Pausenrückstand schnell in eine 46:44-Führung (32.), doch damit waren sie an diesem Tag überraschender Weise auch schon am Ende. Gute Chancen, die Führung auszubauen wurden, leichtfertig durch Robert Daugs und Abdul Ahmed vergeben. Die Hoffnung, dass die Gäste, die nur mit sechs Spielern auskommen mussten, mit zunehmender Spielzeit kräftemäßig abbauen würden, erfüllte sich nicht. Ab der 25. Minute fiel mit Aner Ron gar noch ein Spieler wegen Verletzung aus, so dass die Gäste nicht mehr wechseln konnten. Doch das konnten die Twisters in keiner Weise nutzen. „Das hat meiner Mannschaft nicht gut getan. Jeder schien zu denken, dass jetzt alles gelaufen sei. Das war unverzeihlich. Es fehlte bei uns aber auch an Konstanz. Bisher war das nur auswärts der Fall. Leider hat es uns heute diesbezüglich auch zu Hause erwischt. Die zweite Halbzeit mit 21:42 zu verlieren, ist schon bitter“, meinte Homfeldt, der die Linie der Schiedsrichter Pieper/Laaser bemängelte. „Darauf haben wir uns nicht einstellen können.“

Die Gäste spielten ihren Part routiniert runter, schlossen die Angriffe mit sicheren Würfen ab. Bei den Twisters hingegen lief nichts mehr. Da gab es kein Aufbäumen, um die drohende Pleite abzuwenden. „Die Niederlage tat richtig weh“, brachte es Christopher Geist auf den Punkt.

Rendsburg Twisters: Brodersen (6/2x3), Daugs, Billups (24/3x3), Hillner (8/2x3), Sopha (2), Ahmed (4), Klevemann, Geist (12), Ruppert (7/1x3).

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