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Landeszeitung

22. August 2017 | 18:59 Uhr

Übung : Funkende Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Wehren im Amt Fockbek sind sicher im Funkverkehr. Diese Bilanz wurde am Ende einer Übung gezogen. 80 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Ein gut funktionierender Funkverkehr ist wichtig bei den Einsätzen der Feuerwehren. Geübt wird der richtige Umgang mit dem Funksprechgerät meistens im Schulungsraum „fernab vom richtigen Leben“. Aber es geht auch anders. Am Donnerstag wurden die Feuerwehren des Amtes Fockbek zu einer Einsatzübung alarmiert, bei der „Funk“ im Mittelpunkt stand.

„Wir wollten einen möglichst realitätsnahen Einsatz üben und möglichst viele der Kameraden am Funkverkehr beteiligen“, erklärte der Amtswehrführer Jan Traulsen. Zusammen mit seinem Stellvertreter Hartmuth Schink und der Fockbeker Wehrführung hatte er die Übung organisiert. Das Szenario: In einem Büro- und Lagergebäude der Hobby-Wohnwagenwerke in Fockbek trat starke Rauchentwicklung auf. Fünf Personen mussten aus dem brennenden Haus gerettet werden.

Insgesamt waren 80 Rettungskräfte aus Fockbek, Rickert, Alt Duvenstedt und Nübbel vor Ort in der Ringstraße, darunter auch die Besatzung eines Rettungswagens der DRK-Bereitschaft. 30 Prozent der Feuerwehrleute hätten während der Übung am Funkverkehr teilgenommen, sagte Traulsen. Dazu habe man drei Funkkanäle aufgemacht. 20 Atemschutzgeräteträger, die immer mit einem Funkgerät ausgestattet sein müssen, waren im Einsatz. Von deren Vorgehen war Traulsen begeistert. „Sie arbeiten richtig professionell.“ Die Bevölkerung im Amt Fockbek könne sicher sein, dass die Wehren hervorragend für ihre Aufgaben ausgebildet seien.

Torsten Kahl aus Rickert, Oliver Kolisch aus Fockbek und Katja Kröger aus Alt Duvenstedt haben das Funken während der Übung begleitet und Anleitungen und Hinweise an ihre Kameraden gegeben.

„Die Übung mit dem Schwerpunkt Funk ist richtig gut gelungen“, freute sich Traulsen nach dem 47-minütigen Einsatz. Bei dem anschließenden Imbiss im Feuerwehrgerätehaus Fockbek habe er viele positive Rückmeldungen bekommen.

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