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Jugendfussball : FUNino begeistert den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine neue Spielform ist beim Fußball auf dem Vormarsch.

Kennen Sie FUNino? Den Fußballern ist diese Spielform möglicherweise aus dem Training bekannt. Dabei stellt der Coach gerne mal vier kleine Tore auf, um ein bestimmtes Verhalten seiner Spieler zu provozieren.

Im Juniorenbereich ist FUNino inzwischen derart auf dem Vormarsch, dass bereits Turniere auf diese Weise ausgespielt werden. Zuletzt beim TuS Rotenhof, wo die G-Jugendkicker des FC St. Pauli, des TuS Jevenstedt, von Inter Türkspor Kiel, des Osterbyer SV und vom gastgebenden TuS beim 2. FUNino-Cup der „Rotenhöfer Bären“ am Start waren. Ganz nach dem Motto des Namens FUNino hatten die Nachwuchsfußballer sichtlich Spaß und Freude. 138 Treffer gab es am Ende zu bejubeln. Diese Torflut war ausschließlich dieser Spielform (siehe Infokasten rechts) geschuldet. „Durch die vielen Tore haben die Spieler natürlich einfach mehr Spaß am Fußball. Diese Art garantiert einfach jede Menge Erfolgserlebnisse für die Spieler. Das war für alle ein tolles Turnier“, zog Organisator Hansi Patzig vom TuS Rotenhof eine positive Bilanz. „Sonst fallen bei einem solchen Turnier knapp 20 Tore. Diesmal waren es 138 Tore“, so Patzig. „FUNino erfordert ein schnelles Handeln, auf welches der beiden Tore man spielen will“, schilderte St. Paulis Otto Stange vom FC St. Pauli seine Eindrücke auf dem Feld. „Toreschießen aber bringt am meisten Spaß, und da waren wir gut“, sagte er mit leuchtenden Augen. Sein Trainer Adrian Dangsch beschreibt weitere Vorzüge dieser Spielform: „Es gibt keine festgelegten Positionen. Dadurch werden alle universal geschult. Der junge Spieler lernt sehr schnell, weil er sich immer wieder auf fast identische Situationen neu einstellen muss.“

Für die „kleinen Fußballer“ geht es in erster Linie um etwas Anderes. „FUNino bringt wirklich viel Spaß. Es fallen einfach sehr viele Tore“, erklärt Rotenhofs Spieler Tom Carstensen begeistert. Noch etwas zurückhaltender äußerte sich Susanne Prien, Trainerin der G-Jugend des TuS Jevenstedt: „Wir haben das noch zu wenig trainiert. Doch grundsätzlich ist das eine tolle Spielform. Durch die geringe Anzahl von Spielern gibt es viele Ballkontakte und fast jeder schießt Tore.“

Hansi Patzig aber denkt schon einen Schritt weiter. „Auf der Ebene des KFV Rendsburg-Eckernförde sollte darüber nachgedacht werden, eine Punktrunde auszuspielen.“ Am Rande des Turniers gab er zudem bekannt, dass vom 11. bis 15. August auf dem Sportplatz Rotenhof gemeinsam mit dem FC St. Pauli ein Fußball-Camp durchgeführt wird.

Anmeldung beim FC St. Pauli unter: www.fcstpauli.com oder unter: hansi@metalquicky.de

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erstellt am 09.Mai.2014 | 11:10 Uhr

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