Fussball : Für TuS Rotenhof und SG BreBo zählt nur der Klassenerhalt

borgbrek - riewa 04

Mit dem Ziel Klassenerhalt gehen der TuS Rotenhof und Aufsteiger SG Brekendorf/Borgstedt in die Saison in der Fußball-Landesliga der Frauen.

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23. August 2018, 17:21 Uhr

Am Freitag Abend startet die Fußball-Landesliga Schleswig der Frauen mit der Partie des TuS Rotenhof gegen die SG RieWa in ihre neue Spielzeit. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Am Sonnabend gibt Aufsteiger SG Bredenbek/Borgstedt bei der SG Wilstermarsch (16 Uhr) sein Landesliga-Debüt. Beide Rendsburger Vertreter peilen den Klassenerhalt an.

SG Brekendorf/Borgst.


Nur ein Jahr nach dem Zusammenschluss des TSV Borgstedt und des Brekendorfer TSV konnte der Landesliga-Aufstieg gefeiert werden. In der Vorbereitung holte sich SG-Coach Ingo Awe die Hilfe von mehreren externen Trainern, um die Mannschaft bestmöglich auf die neue Spielzeit einzustellen. „Wir hatten über die gesamte Vorbereitungszeit eine sehr gute Trainingsbeteiligung, durch die wir unsere Neuzugänge optimal integrieren konnten. Wir wissen, dass auf uns eine lange Saison zukommt und daher sind wir auch froh, dass wir innerhalb unseres Kaders auf jeder Position gut besetzt sind“, blickt Awe auf eine gelungene Vorbereitung zurück. Fünf Neuzugängen stehen bei der SG lediglich einem Abgang gegenüber. „Als Saisonziel haben wir mindestens den neunten Tabellenplatz ausgegeben, da der zehnte Platz je nach den Absteigern aus den höheren Spielklassen auch schon ein Abstiegsplatz sein kann. Wir sind guter Dinge, dass wir dieses Ziel erreichen können“, liegt bei Awe das Hauptaugenmerk auf dem Klassenerhalt.

Zugänge: Christina Kühle, Alicia Quednau, Nadine Schnaars (SG BOB Eiderkanal), Vivien Thomsen (FC Geest 09), Madita Sieh-Petersen (eigene B-Jugend), Nicole Scheffler (TSV Vineta Audorf/seit Januar 2018).
Abgänge: Susanne Riecke (eigene zweite Mannschaft)
Kader: Tor: Christina Kühle, Hannah Schmidt. Abwehr: Ronja Bockmann, Natalia Engelhardt, Anna Lena Kuhr, Melanie Kuhr, Anja Naeve, Camilla Petersen, Alicia Quednau, Nicole Scheffler, Laura Jo Senftinger. Mittelfeld: Magdalena Gassios, Luisa Kolkmann, Lena Kreis, Jenny Sakowski, Madita Sieh-Petersen, Sina Stachowski, Vivien Thomsen, Merle Tietje. Sturm: Janina Blessmann, Nadine Schnaars.
Trainer: Ingo Awe.


TuS Rotenhof


Eigentlich sollte im Lager der Rotenhöferinnen nach der starken Vorsaison mit dem vierten Platz in der Abschlusstabelle so etwas wie Optimismus herrschen. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestaltete sich allerdings überraschend schwierig, da die Trainingsbeteiligung nicht sonderlich hoch war. „Da fehlt in einigen Punkten wohl etwas die Bereitschaft. Wir sind mit sehr wenig Leuten gestartet und müssen nun sehen, wohin die Reise geht. Natürlich hat der Klassenerhalt als Saisonziel oberste Priorität“, zeigt sich TuS-Trainer Dirk Butenhoff vom Verlauf der Vorbereitung wenig begeistert. Dabei starten die Rotenhöferinnen nahezu mit einem unveränderten Kader in die neue Spielzeit, der auf einigen Positionen sogar noch verstärkt werden konnte. Allerdings haben mit Nadja Krüger und Stefanie Skoruppa (beide Karriereende) zwei gestandene Spielerinnen die Mannschaft verlassen. Zudem konnte der TuS immer noch keinen Co-Trainer finden. So wird es zum Ende des Jahres an der Seitenlinie wohl wieder zu einem Engpass kommen. „Da ich beruflich eine längere Zeit nicht vor Ort sein werde, sind die Mädels wohl wieder auf sich alleine gestellt. Das ist natürlich alles andere als optimal“, klagt Butenhoff.

Zugänge: Selina Thode, Christina Rohwer (beide TSV Vineta Audorf), Tabea Möller, Emelie Gukk (beide eigene B-Jugend).
Abgänge: Nadja Krüger, Stefanie Skoruppa (beide Karriereende)
Kader: Tor: Simone Rehmer. Abwehr:Pia Francke, Emelie Gukk, Alina Kasch, Daniela Kloth, Madlen Krambeck, Tabea Möller, Christina Rohwer, Imke Sals, Jasmin Sommer, Lisa Trültzsch. Mittelfeld:Kerstin Barz, Inga Berries, Nadine Dethlefs, Nadine Hann, Kerrin Jastremski, Maike Koplin, Alexandra Reimler, Selina Thode, Swantje Wolter.Angriff: Inga Claussen, Cynthia Wardin, Carmen Wrede.

Trainer: Dirk Butenhoff.

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