Volkstrauertag : Für eine Welt ohne Gewalt

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung fand die Kranzniederlegung am Volkstrauertag vor der  Dorfkirche statt.
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung fand die Kranzniederlegung am Volkstrauertag vor der Dorfkirche statt.

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde in der Kropper Dorfkirche der Toten gedacht. Anschließend folgte die Kranzniederlegung vor der Kirche.

Avatar_shz von
17. November 2013, 16:58 Uhr

Ein eindrucksvoller Gottesdienst unter Mitwirkung der Klasse 8c der Geestlandschule, des Gesangvereins und der Lehrerin Annika Martin, die mit ihrer Interpretation des Liedes „The Rose“ die voll besetzte Kirche beeindruckte, fand anlässlich des Volkstrauertages in der Dorfkirche statt. „…und mit unserer kleinen Kraft, suchen, was den Frieden schafft“, sang die Gemeinde und Pastorin Jutta Selbmann sagte in ihrer Predigt, zwar stehe die Trauer im Mittelpunkt des Tages, doch sei dies „kein Ding“ von gestern, sondern besonders auch von heute. Die Menschen dürften den Blick nicht verlieren und sehen, was heute noch in der Welt passiere. Der Volkstrauertag sei nicht nur ein Gedenktag an die Toten der Kriege und Gewalttaten der vergangenen Jahre. Vielmehr müssten auch Konsequenzen für die Zukunft gezogen werden, um eine Welt ohne Gewalt zu ermöglichen, forderte die Pastorin die Menschen auf.

Nach dem Gottesdienst fand unter den Klängen der Band der Freiwilligen Feuerwehr die Kranzniederlegung vor der Kirche statt. Vertreter der Gemeinde, der Bundeswehr, der Schützengilde, der Soldatenkameradschaft, der Feuerwehr und des Gesangvereins senkten ihre Vereinsfahnen, als das Lied „Ich hatt´ einen Kameraden“ gespielt wurde. Vor den Abordnungen der Vereine und Verbände und Gottesdienstbesuchern hielt Detlef Pfeiffer von der Soldatenkameradschaft die Trauerrede, in der er in bewegenden Worten an die vielen Toten der Weltkriege und der Gewalttaten erinnerte.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen