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Führungswechsel: Elsbeth Hermann löst Henny Naeve ab

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Elsbeth Hermann löst Henny Naeve als Vorsitzende in Groß Wittensee ab

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Gross Wittensee | Elsbeth Hermann ist die neue Vorsitzende der Kommunalen Volkshochschule (VHS) Groß Wittensee. Ihre Stellvertreterin ist Telse Polenski. Das Kuratorium der VHS aus Gemeindevertretern und Groß Wittenseer Bürgern hatte die beiden vorgeschlagen, nachdem die bisherige Vorsitzende Henny Naeve und ihr Stellvertreter Peter Teichmann nicht mehr zur Wahl standen. Die Gemeindevertreter wählten die beiden in ihrer jüngsten Sitzung.

Die 59-jährige Groß Wittenseerin Elsbeth Hermann ist in der VHS keine Unbekannte: Seit 1990 leitet sie den Gymnastikkursus. Auch das Kinderturnen leitete sie. Seit ihrer Kindheit habe sie gerne Sport getrieben, sagte die Sport- und Mathematiklehrerin. Auch in der Vorstandsarbeit hat sie Erfahrung: Genauso wie Peter Teichmann war sie bisher stellvertretende Vorsitzende. Das Programm aufstellen und Pressemitteilungen erstellen - das gehörte bereits zu ihren Aufgaben. Auch für die Gesundheitskurse war sie zuständig. Nun wird sie zusätzlich die Kassenführung übernehmen, die bisher Teichmanns Aufgabe war.

Die Pressearbeit gibt sie an ihre Stellvertreterin Telse Polenski ab. Außerdem wird die freischaffende Künstlerin aus Groß Wittensee für die EDV-Umsetzung des VHS-Programms zuständig sein. "Ich bastele gerade an einer Homepage", berichtet sie. Bis August soll der Internetauftritt fertig sein.

"Das größte Geheimnis, das wir lüften müssen, ist: Wie sprechen wir junge Familien und Kinder an?", betont Polenski. Denn auch an der VHS Groß Wittensee macht sich der demografische Wandel bemerkbar: War der Großteil der Kursusteilnehmer früher zwischen 35 und 50 Jahre alt, sind es jetzt viele 50- bis 65-Jährigen, die das Angebot wahrnehmen. Die Nachfrage verändert sich - das hat Henny Naeve, die 23 Jahre lang an der Spitze der VHS statt, festgestellt. Auch Einzelveranstaltungen wie Konzerte oder Vorträge gibt es aufgrund zu geringer Nachfrage nicht mehr. Ebenso Sprachkurse fanden wenig Interessenten und werden daher nicht mehr angeboten.

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