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Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A : Füchse Berlin eine Nummer zu groß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A musste sich die HSG Eider Harde dem mehrfachen Deutschen Meister mit 25:32 geschlagen geben. „Mit den Füchsen hat sich die bisher beste Mannschaft in Hohn vorgestellt“, meinte Trainer Thies Schmalfeld.

Thies Schmalfeld war von der Vorstellung des Gegners angetan. „Mit den Füchsen Berlin hat sich die bisher beste Mannschaft in Hohn vorgestellt“, meinte der Trainer der HSG Eider Harde nach der 25:32 (8:18)-Niederlage seines Teams in der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A gegen den mehrfachen Deutschen Meister Füchse Berlin. „Man merkte der Mannschaft an, dass sie einfach mehr als wir trainieren. Die Abläufe, besonders bei der zweiten Welle, stimmen hundertprozentig, egal wer läuft.“

Wie das aussieht, bekam die HSG in der ersten Halbzeit zu spüren. „Wir waren einfach nicht ganz wach. Jeder unserer Fehler im Angriff wurde postwendend bestraft“, schaffte es seine Mannschaft nicht, so berichtete Schmalfeld, die erste und zweite Welle der Gäste zu unterbinden. „Die waren einfach zu schnell. Zwischen acht und zehn Treffer der Berliner haben wir über die Gegenstöße kassiert.“ Das Problem der Gastgeber lag weniger im Defensivverhalten. „Im Spiel sechs gegen sechs haben wir uns recht gut in der Deckung geschlagen. Aber wir haben vorne in der ersten Halbzeit einfach zu viele Bälle vertändelt.“ Die Berliner nutzten die Gunst der Stunde, setzten sich nach dem 3:3 ab und bauten die Führung über 10:4 und 15:7 bis zur Halbzeit auf 18:8 aus.

Schmalfeld musste seine Spieler in der Kabine dann erst einmal wachrütteln. „Ich habe ihnen klar gemacht, dass wir im Angriff konzentrierter spielen müssen und uns nicht mehr so viele Fehler erlauben dürfen.“ Die Botschaft kam bei seinen Spielern an. Die HSG Eider Harde spielte nach dem Wiederanpfiff geduldiger, wartete auf ihre Chance und nutzte sie nun auch besser. Doch in Gefahr geriet der Gäste-Sieg zu keinem Zeitpunkt, dafür waren die Füchse spielerisch einfach zu stark. Über 22:14 (39.) und 28:20 (51.) strebten sie einem ungefährdeten 32:25-Erfolg entgegen. „Wir haben aber weiter gekämpft, nie aufgegeben und das Ergebnis am Ende noch einigermaßen freundlich gestalten können“, resümierte Schmalfeld, der den Einsatzwillen und Kampfgeist seines Teams lobend erwähnte.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige (4), Bartsch, B. Claußen (2), Fröhlich (5), Kiehn (1), Kock, Ahrendt, M. Claußen (3), Rohwer (3), Mumm (7/1).
Füchse Berlin: Brand, Köllner – Schmitz (2), Rozman (2), Miskovez (2), Gugisch (9/2), Schauer (7), Heine (1), Pust (1), Raguse (5), Kanuer, Trumpf (1), Matthes (2).

SR: Hamerich/Surrow (Elmshorn). – Z: 398.

Zeitstrafen: 2:3. – Siebenmeter: 4:4.

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