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Basketball : Frustrierende Niederlage für MTSV Hohenwestedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Hohenwestedter Regionalliga-Basketballerinnen warten auch nach dem dritten Saisonspiel auf den ersten Sieg.

von
erstellt am 27.Okt.2013 | 23:42 Uhr

Oh, oh! Für die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt deutet Vieles auf eine erneute Saison im Tabellenkeller der 2. Regionalliga-Nord hin. Auch nach der dritten Partie der noch jungen Spielzeit verließen die Mittelholsteinerinnen als Verlierer das Parkett. Die Heimpremiere gegen die Lüneburg 66ers ging mit 69:79 (20:25, 30:40, 51:65) daneben.

Einen Tag nach der Niederlage musste MTSV-Trainer Henning Schemann also wieder einmal eine Niederlage erklären. Und seine Begründungen ähnelten denen, der Vorwochen, auch wenn er eine leichte Aufwärtstendenz erkannt hatte. „Wir haben besser verteidigt als zuletzt, aber wir die Lüneburgerinnen waren viel gedankenschneller als wir“, bemängelte der Coach. Zudem beeindruckten die Gastgeberinnen im negativen Sinne wieder mal mit einer eklatanten Quote von der Freiwurflinie, die mit 60 Prozent nur unwesentlich besser war, als in der Vorwoche. Bis zur Mitte des ersten Viertels war es eine ausgeglichene Partie. In der Folgezeit aber setzten sich die Gäste sukzessive ab, hatten nach dem ersten Viertel fünf, nach dem zweiten zehn und nach dem dritten 14 Punkte Vorsprung. Zwischenzeitlich hatten sich die MTSV-Damen immer wieder herangekämpft – im dritten Viertel waren sie sogar bis auf vier Zähler dran. „Aber wir haben dann immer wieder Schnellangriffe zugelassen und dem Gegner einfache Punkte ermöglicht“, ärgerte sich Schemann. „Ich kann meinen Spielerinnen kämpferisch überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie haben in dieser Hinsicht alles gegeben. Dennoch ist das Ergebnis frustrierend“, so Hohenwestedts Trainer. Einen den wenigen positiven Erscheinungen war Marlene Boll, die mit 15 Punkten hinter Geertje Redinger (22) beste MTSV-Schützin war. „Sie ist definitiv in der Regionalliga angekommen“, lobte Boll, die im Sommer aus Rendsburg kam und dort mit einem Zweitspielrecht für die Suns in der Oberliga spielt.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass dem MTSV Hohenwestedt die nächste schwere Saison bevorsteht und es einer Menge Arbeit bedarf, um aus dem Tabellenkeller zu klettern. Und die nächste Aufgabe ist eine ganz einfache. Zur ungewohnten Zeit, am nächsten Montag um 19.30 Uhr, geht es zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer Kieler TB. Weil den Kielerinnen keine andere Hallenzeit zur Verfügung steht, wurde dieses Landesderby auf Montag verlegt. „Wir sind dort krasser Außenseiter und können dort befreit aufspielen“, hofft Schemann , dass der Knoten vielleicht unter diesen Voraussetzungen endlich platzt.

MTSV Hohenwestedt: Boll (15), Bünning (4), Höpfner (9), Iversen (2), Laessing (6), Ohrt, Redinger (22), Schilke (9), Storm (2), Däke (n.e.), Lück (n.e.).

 

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