Jugendhandball : Früher Rückstand weckt HSG BAD auf

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Die Spielgemeinschaft Büdelsdorf/Alt Duvenstedt erringt einen Arbeitssieg und bleibt in der weiblichen Jugend B Tabellenführer der SH-Liga.

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12. November 2013, 23:52 Uhr

Durchaus erfolgreich verlief das Wochenende für die Mannschaften aus dem Rendsburger Umland in den Handball-Schleswig-Holstein Ligen der Jugend. Die HSG Hohn/Elsdorf verteidigte durch einen 31:28 (19:16)-Sieg bei DHK Flensborg die Spitzenposition bei der männlichen Jugend A. Die HSG BAD, Tabellenführer bei der weiblichen Jugend B, brachte von der HSG Mönkeberg/Schönkirchen mit dem 28:25 (15:11) ebenfalls zwei Punkte mit nach Hause und behauptete die Spitze.

Siegreich war auch die weibliche Jugend C des TSV Owschlag. Das Team von Jan Nitzsche brachte von der HSG Handewitt/Nord Harrislee einen 28:27 (14:17)-Sieg mit nach Hause. Ohne jede Chance war dagegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD beim Spitzenreiter der männlichen B-Jugend, HC Treia/Jübek. Das Schlusslicht ging deutlich mit 14:36 (6:17) ein.
 

Männliche Jugend A
DHK Flensburg – HSG Hohn/Elsdorf 28:31 (16:19)

Auch ohne ihren Torjäger vom Dienst Janek Brown bestimmte die HSG Hohn/Elsdorf das Gesehen in Flensborg. „Wir haben nach dem 18:11 zwei Gänge zurückgeschaltet und damit DHK wieder ins Spiel kommen lassen“, sah sich das Team von Trainer Axel Timmermann plötzlich einem 28:27 gegenüber. Die Partie war kurz davor zu kippen. „Jerome Weigmann hat mit einem Traumtor von Linksaußen seine Mitspieler dann wieder aufgeweckt“, sagte Timmermann. Nach diesem Paukenschlag ging ein Ruck durch seine Mannschaft. Die zuvor gezeigte Souveränität kehrte zurück. Hohn/Elsdorf setzte sich in den letzten fünf Minuten wieder auf 31:27 ab, ehe DHK den Endstand herstellte.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Oettershagen (10/3), Wiese (7), Fröhlich (5), Ketelsen (3), Langholz (3), Bock (2) und Mumm (1).
 

Männliche Jugend B
HC Treia/Jübek – HSG Schülp/W’feld/RD 36:14 (17:6)

Was die HSG beim Tabellenführer ablieferte, war alles andere als SH-Liga-tauglich. „Weder im Angriff noch in der Abwehr lief bei uns etwas zusammen. Lediglich Torwart Tobias Spilker stemmte sich gegen die Niederlage, hatte aber allein keine Chance“, erklärte HSG-Trainer Christian Cardis. Er warf seiner Mannschaft vor, sich im Angriff nicht ohne Ball bewegt zu haben. Zudem vermisste er die Laufbereitschaft in der Abwehr. Insgesamt sei es eine Einstellungssache gewesen. Schon zur Pause war die Partie beim Stand von 6:17 quasi entschieden. „Unsere Spieler haben von Beginn an nicht an ihre Chance geglaubt und sich in ihr Schicksal ergeben“, so Cardis.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Bünger (6/2), Lindemann (5), Ott, Hummel und Schäfer (je 1).

Weibliche Jugend B
HSG Mönkeberg/Schönkirchen – HSG BAD 21:28 (9:13)

Eigentlich wollte die HSG BAD den Gastgeber von Beginn an unter Druck setzen. „Das ging völlig daneben“, haderte HSG-Trainer Torben Kutschke, der sein Team schnell mit einem 1:5-Rückstand konfrontiert sah. „Erst danach haben wir richtig am Spiel teilgenommen“, registrierte der Coach dieses Ergebnis als Wachmacher für seine Mannschaft. Denn jetzt wurde in der Abwehr offensiv gearbeitet und das Umschalten in den Angriff nach Ballgewinnen lief auch wesentlich besser. Zur Pause hatte die HSG die Partie in ein 13:9 gedreht. Nach dem Wechsel baute die HSG die Führung zwar weiter aus, versäumte es aber, den Sack vorzeitig zuzumachen. So blieb es am Ende bei einem Arbeitssieg.

Tore für die HSG BAD: Schütz (13), Studt (7), Kossek (5), Sörensen (2) und Heinrich (1).
 

Weibliche Jugend C
HSG Handewitt/Nord Harrislee – TSV Owschlag 27:28 (17:14)

„Wir sind für unsere Leistung endlich einmal belohnt worden“, war Owschlags Trainer Jan Nitzsche glücklich und richtig stolz auf seine Spielerinnen. Der TSV führte zwar schnell 4:1, musste den Gastgeber dann aber nicht nur herankommen, sondern auch auf 17:14 zur Pause vorbeiziehen lassen. Als sich HNH nach dem Wechsel dann sogar über 19:14 auf 24:19 absetzte, befürchtete Nitzsche zunächst, erneut mit leeren Händen heimkehren zu müssen. „Die Mannschaft hat sich aber selbst am Schopf aus dem Tief gezogen“, so Nitzsche. Beim 27:27 zog sein Team wieder gleich und bejubelte am Ende sogar den Sieg. Nach einer Körpertäuschung von Johanna Fröhlich bediente sie Nina Grigat am Kreis, die zum 28:27 traf.

Tore für den TSV Owschlag: Grigat (10/1), Fröhlich (7), Geske (5), Pillich (2), Otte (2), Voß und Stachowski (je 1).

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