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Fussball : Frühe Gegentore werfen den OTSV aus der Bahn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost bleibt der Osterrönfelder TSV auf einem Abstiegsplatz. Das Team von Trainer Olaf Lehmann unterlag nach schwacher Leistung dem Preetzer TSV II mit 1:3 (0:2).

Der Frust saß tief bei Olaf Lehmann. Nicht nur, dass seine Mannschaft das wichtige Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost gegen den Preetzer TSV II mit 1:3 (0:2) verloren hatte, ärgerte den Trainer maßlos, sondern auch das Wie. Denn bereits nach nicht einmal 120 Sekunden waren sämtliche taktische Überlegungen der Gastgeber durch einen Abwehrfehler von Hakan Yalcinkaya über den Haufen geworfen. Einen schwach getretenen Freistoß von Bojan Grbavac nahm Preetz’ Torhüter Thorge Beuck auf und schlug den Ball weit in die Osterrönfelder Hälfte. Anstatt mit dem Kopf zu klären, versuchte es Yalcinkaya mit dem Fuß. Doch er verfehlte das Leder. Der Nutznießer war Maik Hüttinger, der anschließend keine Mühe hatte, aus zehn Metern zum 1:0 für die Gäste zu vollenden (2.). „Da geht er hin wie ein C-Jugendspieler“, echauffierte sich Lehmann über den Lapsus seines Routiniers.

In den folgenden Minuten waren die Osterrönfelder völlig von der Rolle. Und so erhöhten die Gäste nach einer Viertelstunde abermals durch Hüttinger auf 2:0 (16.). „Die frühen Gegentore haben uns völlig aus der Bahn geworfen. Wenn du so ein Spiel eröffnest, hast du eigentlich keine Chance mehr“, meinte Lehmann. Zumal seiner Mannschaft auch die spielerischen Mittel fehlten, um gegen die sicher stehende Abwehr des PTSV zu aussichtsreichen Möglichkeiten zu kommen. Ein Schuss aus 20 Metern von Florian Kuklinski (37.), der knapp über das Gästetor strich, war die ganze Ausbeute der Osterrönfelder Angriffsbemühungen vor der Pause.

„Das ist schon bitter. Im Training sieht das immer ganz ordentlich aus, doch im Spiel klappt einfach nichts“, meinte Lehmann angesichts der vielen Unzulänglichkeiten im Spiel seiner Mannschaft. Und so bedurfte es einer Standardsituation für den Anschlusstreffer. Mit feinem Freistoß von der linken Strafraumkante verkürzte Sven Dollnick auf 1:2 (68.) und nährte die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Punktgewinn. Doch das Tor der Gäste sollte bis zum Abpfiff nicht mehr in Gefahr geraten. Und nachdem auf der Gegenseite zunächst Nils Kretschmer das sichere 3:1 verpasst hatte – OTSV-Keeper Daniel Jeromin parierte den Schuss des Preetzers aus kürzester Distanz prächtig (78.) – beseitigte Stefan Paul Berger in der 86. Minute letzte Zweifel am Gäste-Sieg, als er einen Pass von Nico Baldowsky über die Linie drückte.

Während der Aufsteiger damit seinen Platz im Mittelfeld festigte, verharrt der OTSV nach dem sechsten sieglosen Spiel in Folge auf einem Abstiegsrang. Und mit der Leistung von Sonnabend ist nicht zu erwarten, dass die Osterrönfelder so schnell aus der gefährdeten Zone herauskommen. „Das war über weite Strecken nicht verbandsligatauglich“, konstatierte Olaf Lehmann. „Und du sollst erst einmal drei Mannschaften finden, die noch schlechter sind als wir. Das wird schwierig.“

Osterrönfelder TSV: Jeromin - Müller, Halver, Hardt (64. Zapfe), Mosebach - Yalcinkaya (53. Thomsen), Dollnick, Piotraschke (24. Sopha), Reimer, Grbavac, Kuklinski.

Schiedsrichter: Mond (Siems).

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Hüttinger (2.), 0:2 Hüttinger (16.), 1:2 Dollnick (67.), 1:3 Berger (86.).

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erstellt am 28.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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