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Aukrug : Froschkönige, „Rudi“ und die Waldfee

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Großer Andrang beim traditionellen Basar auf dem Aukruger „Erlenhof“. Rote Adventsgestecke in der Besuchergunst ganz weit oben.

Froschkönige, Tannenzweig-Rentiere und Adventsgestecke waren die Verkaufsschlager beim Basar des Erlenhofs. Einige Tausend Gäste aus ganz Schleswig-Holstein sorgten bei der Großveranstaltung in Aukrug-Innien trotz des schlechten Wetters für einen sehr guten Besuch. „In der ersten Stunde haben wir schon gleich zehn Froschkönige verkauft“, berichtete Susanne Bruhn vom kreativen Näherei-Team.

Die an sich schon sehr schicken und überaus kuscheltauglichen Textil-Frösche sind mit zwei Extras ausgestattet: einer mit Schaumstoffkugeln gefüllten „goldenen Kugel“ zum Spielen und einer kleinen Papierrolle mit dem Text des Froschkönig-Märchens. Genau diese Geschichte vom verwunschenen Prinzen in Froschgestalt konnte man sich beim Basar in einem Werkstattraum anhören, wo Märchenerzählerin Alida Schulze aus Breitenburg einmal pro Stunde vortrug, wie sich aus dem Missgeschick einer schönen Prinzessin, die ihre goldene Kugel beim Spielen in einen Brunnen fallen lässt, ein Happy-End mit allem Drum und Dran entwickelt.

Neben den Stoff-Fröschen gab es beim Basar noch allerlei anderes dekoratives Getier. Die Hohenwestedter Werkstatt zum Beispiel präsentierte an ihrem Stand Weihnachtsschweinchen aus Kerzenwachs, und im Sortiment der Werkstätten Rendsburg-Fockbek war ein großer grüner Keramik-Kugelfisch der absolute Hingucker. Die Tannenzweig-Rentiere von Petra Ramsauer aus Hanerau-Hademarschen waren schon im vergangenen Jahr ein echter Verkaufsschlager gewesen und standen auch diesmal wieder ganz hoch in der Publikumsgunst. Neben ihren beliebten „Rudis“ hatte Petra Ramsauer erstmals auch eine offenbar gut gelaunte Waldfee aus Tannenzweigen und Aststücken im Angebot.

Sven Weißbach aus Neumünster meinte, in den aufgemalten Gesichtszügen der Waldfee eine gewisse Ähnlichkeit mit seiner Mutter Frauke festzustellen, erwarb das Prachtstück und brachte es noch am gleichen Tag als Geschenk zu seiner Mutter nach Bassum bei Bremen.

In der Gärtnerei erlebte das neue Verkaufshaus seinen ersten Basaransturm. „Dank der viel größeren Fläche ist es für uns ein entspannteres Arbeiten und für die Leute nicht so ein Gedränge“, vermerkte Frank Peglow vom Gärtnerei-Team und zählte die besonders beliebten Angebote auf: „Adventsgestecke in Rot sowie Weihnachtsterne in allen Größen und Farben.“

Erlenhof-Leiter Volker Zimmermann freute sich derweil, dass es auch um 14 Uhr immer noch genug zu essen und zu trinken für die Besucher gab. „Im vergangenen Jahr war der Ansturm so groß, dass Suppen und Kuchen um 13 Uhr schon ausverkauft waren“, berichtete Zimmermann, „darum haben wir bei der Vorbereitung in diesem Jahr deutlich größere Mengen produziert, um die Versorgung der Besucher sicherzustellen – und das scheint bis jetzt auch ganz gut zu funktionieren.“




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