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Bokel : Frischer Lesestoff aus der Telefonzelle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neuer Treffpunkt für alle Bücherfreunde in Bokel. Kinderbücher, Romane und Sachbücher können jederzeit getauscht werden.

Mit der „Schmöker-Zelle“ verfügt die Gemeinde Bokel seit neuestem über einen weiteren kulturellen Anlaufpunkt. Im Rahmen eines gemütlichen Nachmittages mit Buchlesungen bei Kaffee und Kuchen wurde am Sonntag eine speziell ausgebaute Telefonzelle der Öffentlichkeit präsentiert, in der ab sofort kostenlos Bücher getauscht und ausgeliehen werden können.

Ob Kinder- oder Schulbücher, Sachbücher oder Romane – rund 100 Bücher fassen die Regale der umgestalteten Telefonzelle, die sich am „Bokeler Pfahl“ an der Ecke Mühlenweg und der Straße An der Aue befindet. Die Idee dazu hatte Bärbel Finn, die Vorsitzende des Bokeler Kulturausschusses. „Das ist eine Gemeinschaftsarbeit des Kinder-Kulturdorfes Bokel, der AWR und der Bokeler Landfrauen, die für das heutige Kuchenbuffet gesorgt haben“, freute sich die Vorsitzende über den gelungenen Nachmittag sowie die zahlreichen kleinen und großen Gäste. Besonderen Dank hatte sie dabei für Hans Hinrichsen von der „Grünen Gruppe Bokel“, der den Innenausbau gestaltete. „Ich habe sogar eine Sitzgelegenheit mit eingebaut, falls man vor Ort schon einmal eine Leseprobe machen möchte“, erklärte der gelernte Orgelbauer, der sich mittlerweile der Tischlerei verschrieben hat. Dabei habe er besonderen Wert darauf gelegt, dass das dabei verwendete Holz früher bereits anderweitig verbaut war. „Da ist zum Beispiel auch ein Brett, das früher im Bühnenboden der Waldorf-Schule war“, verriet Hinrichsen.

Auch Bokels Bürgermeister Ralf Horstmann zeigte sich mittlerweile begeistert von dem neuen kulturellen Anlaufpunkt. „Ich war anfangs zwar wirklich skeptisch, als Bärbel Finn mir von ihrer Idee erzählte – habe dann aber letztendlich der Aktion zugestimmt“, gab der Bürgermeister zu. Doch angesichts der vielen kleinen und großen Gäste war er nun doch mehr als positiv überrascht. „Für mich ist das jetzt nicht nur ein neuer Baustein für unsere Dorfgemeinschaft, wir wollen damit auch den Menschen die Freude am Lesen wieder etwas näher bringen“, war sich Horstmann sicher. Dementsprechend werde er ebenfalls immer wieder die Zelle besuchen, um in dem Buch-Angebot zu stöbern.

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