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Fussball-Kreisklasse : Friedrichsholmer Defensivtaktik geht auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Trotz großer Überlegenheit muss sich Rotenhof II mit 1:2 geschlagen geben. Der FC Fockbek holt wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Auch am nominell 28. Spieltag der Fußball-Kreisklasse A sind noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen, auch wenn man davon ausgehen kann, dass die SG BSV/EMTV Meister wird und der Wittenseer SV dem Spitzenreiter nach einem glücklichen 2:2 beim SSV Bredenbek in die Kreisliga folgt. Aufstiegsrang drei bleibt dagegen weiter hart umkämpft, denn gleich vier Mannschaften liegen noch aussichtsreich im Rennen. Im Tabellenkeller sammelten der FC Fockbek (5:0 gegen den TSV Rieseby) und der FSV Friedrichsholm (2:1 beim TuS Rotenhof II) wichtige Punkte für den Ligaverbleib.

Bereits heute stehen drei Nachholspiele an. Jeweils um 19 Uhr empfängt der SV Felm den Wittenseer SV, der SSV Bredenbek den FSV Friedrichsholm und der designierte Meister SG BSV/EMTV erwartet das Tabellenschlusslicht SV Holtsee.

TuS Rotenhof II – FSV Friedrichsholm 1:2 (0:0)

Der TuS tat sich gegen sehr defensiv eingestellte Gäste so schwer, dass er am Ende mit leeren Händen dastand. In der ersten Hälfte dominierte der Gastgeber nach Belieben, nur die entscheidende Lücke fand er in der engmaschigen FSV-Abwehr nicht. Als Fabian Skoruppa nach Wiederbeginn das erlösende 1:0 markierte (55.) und Markus Passig freistehend das 2:0 auf dem Fuß hatte (64.), schien sich die Überlegenheit jedoch allmählich auszuzahlen. „In diesem Gefühl meinte allerdings jeder einen Schritt weniger laufen zu müssen. Und nach dem 1:1 ließ sich der Schalter nicht mehr umlegen“, analysierte Rotenhofs Trainer Raffael Hopp.

Tore: 1:0 Skoruppa (55.), 1:1 Sven Danlowski (74.), 1:2 Kristoph Möller (81.).

Osdorfer SV II – Gettorfer SC II 2:1 (1:1)

Der OSV wahrte mit diesem Derbysieg seine Minichance auf den Klassenerhalt. „Die Anzahl der absteigenden Teams ist ja immer noch nicht bekannt. Sollte es neben dem RTSV II allerdings nur eines sein, könnten wir es noch schaffen“, hofft Trainer Mike Lindner. Mit der ersten Offensivaktion brachte Stefan Schäfer den GSC früh in Führung (4.), doch fast postwendend egalisierte die Heimelf nach einem schönen Spielzug (5.). In der zweiten Hälfte übernahm der OSV zusehends das Kommando. Der eingewechselte Torjäger Daniel Drews erzielte das wichtige 2:1 (70.), das man am Ende mit Glück über die Zeit rettete.

Tore: 0:1 Schäfer (4.), 1:1 Stefan Kohlmann (5.), 2:1 Drews (70.).

SV GW Todenbüttel – SV Holtsee 3:2 (2:2)

Den Grün-Weißen merkte man an, dass sie nicht mehr so recht an ihre Aufstiegschance glauben und sich nur noch in der „Beobachterrolle“ befinden. „Es war ein echter Arbeitssieg, weil die Laufbereitschaft und Passsicherheit fehlte. Nicht umsonst mussten drei Standards für unsere Treffer herhalten“, sagte Todenbüttels stellvertretender Fußballobmann Thomas Deutsch. Zunächst ärgerten die stark abstiegsgefährdeten Gäste die Hausherren mit zwei Toren von Christoph Marten (2., 29.), ehe Timo Ihfe mit einem verwandelten Foulelfmeter zur Aufholjagd blies (35.). Ein direkter Freistoßtreffer von Haiko Thun kurz vor der Pause (45.) und der Platzverweis für Ole Ströh (55.) ebneten letztlich den Weg zum Last-Minute-Tor von Thun (87.).

Tore: 0:1, 0:2 Marten (2., 29.), 1:2 Ihfe (35., FE), 2:2, 3:2 Thun (45., 87.).
Rote Karte: Ole Ströh (55., Holtsee, Tätlichkeit).

SSV Bredenbek – Wittenseer SV 2:2 (1:1)

SSV-Betreuer Marco Holste, grundsätzlich sehr zurückhaltend, wenn es um die Leistung des Unparteiischen geht, war nach dem Unentschieden ziemlich angefressen: „Ein mehr als umstrittener Strafstoßpfiff (39., d. Red.), über den sich selbst der Gegner gewundert hat. Dazu hat der Schiedsrichter einem klaren Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigert (65., d. Red.)“, zählte Holste die vermeintlichen Fehlentscheidungen, die letztlich zur Punkteteilung geführt haben, auf. Der WSV zeigte sich die ersten 20 Minuten feldüberlegen, ehe der SSV die Initiative übernahm und durch Christian Dalpiaz in Führung ging (33.). „Das Remis wird wohl zu wenig sein, um die Spannung bis zum Saisonfinale hoch zu halten“, fürchtet Holste.

Tore: 1:0 Dalpiaz (33.), 1:1 Kim-Patrick Asseln (39., FE), 2:1 Jannick Sargatzke (53.), 2:2 Florian Schäfe (67.).

SV Felm – Brekendorfer TSV 4:3 (2:1)

Aufgrund der Unbespielbarkeit des Brekendorfer Platzes einigte man sich kurzerhand darauf, die Partie in Felm auszutragen. Das Ergebnis entspricht exakt der Tatsache, dass beide Mannschaften nichts mehr zu verlieren, aber auch nichts mehr zu gewinnen hatten. „Wir müssen zur Pause angesichts unserer klaren Möglichkeiten eigentlich höher führen“, monierte Felms Verteidiger Alexander Brym, der den in der Sparkassenarena weilenden Trainer und THW-Fan Kay Mielenz erfolgreich vertrat. Was aber auch er nicht beseitigen konnte, war die chronische Abwehrschwäche, mit der man die Begegnung unnötig spannend hielt.

Tore: 1:0 Christopher Grube (15.), 1:1 Henrik Staack (23.), 2:1 Henrik Listner (28., FE), 2:2 Staack (53.), 3:2 Listner (73.), 4:2 Matthias Winkelmann (82.), 4:3 Gunnar Schäfer (90.+2).

FC Fockbek – TSV Rieseby 5:0 (1:0)

Zur Pause sah es nur aufgrund der knappen Führung (Maximilian Seubert, 17.) noch nicht nach einem so deutlichen Sieg des FC aus. „So richtig Sorgen machen musste ich mir aber nicht, denn dafür waren wir zu feldüberlegen und die Gäste insgesamt zu harmlos“, sprach Fockbeks Coach Thorsten Themann von einem auch in der Höhe absolut verdienten Erfolg. Nach Wiederbeginn zahlte sich die intensive Vorbereitung vor dem Rückrundenstart aus. „Mit der nötigen Kondition haben wir die weiteren Treffer erzwungen“, freute sich Themann. Der TSV war über den Spielverlauf der zweiten Hälfte so frustriert, dass er sich in der Schlussphase noch drei Gelb-Rote Karten einhandelte.

Tore: 1:0 Seubert (17.), 2:0 Piet Schulz (57.9, 3:0 Dahud Abdel-Razzaq (69.), 4:0, 5:0 Timo Hilbert (80., 90.).
Gelb-Rote Karten: Tim Kosgalwies, Thorsten Hauns (86., 88., Rieseby, Meckern), Florian Stuber (90., Rieseby, Foul).

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