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Kino : Freikarten für Green Screen in Rendsburg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Tour macht am 3. September Station im Kinocenter.

Es gibt Riesen von drei Zentimetern Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Manche sind bienenfleißig. Einige Arten lassen dagegen andere für sich arbeiten. Und auch Einbrecher oder gar Mörder sind vertreten. Die Welt der Wildbienen ist faszinierend. Aber wer die Völker filmen möchte, muss Geduld haben. Mit Makroaufnahmen in Zeitlupe und Kamerafahrten im Zeitraffer rückte der Naturfilmer Jan Haft „Biene Majas wilde Schwestern“ ins Rampenlicht. Seine Aufnahmen sind am Sonntag, 3. September (10.30 Uhr) im Rendsburger Kinocenter zu sehen. Der Streifen läuft im Rahmen des Internationalen Naturfilm-Festivals Green Screen als nominiertes Werk für den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z).

Das Festival Green Screen wird vom 13. bis 17. September bereits zum elften Mal in Eckernförde veranstaltet. Es ist mit 30.000 Besuchern jährlich das größte Festival seiner Art in Deutschland. Über 17.000 Freunde des Naturfilms zählt Green Screen jedes Jahr an den fünf Festivaltagen in Eckernförde. Als Vorgeschmack auf die „tierische“ Show geht das Festival wie in den Vorjahren wieder auf Schleswig-Holstein-Tournee: In 14 Städten im Verbreitungsgebiet des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) werden jeweils drei Tier- und Naturfilme gezeigt. Das Publikum wählt per Stimmzettel die Favoriten. Das Votum fließt in die landesweite Abstimmung ein. Der Gesamtsieger erhält den Preis am 16. September auf der Abschlussgala in Eckernförde.

„Es ist immer wieder spannend, wer am Ende die Nase vorn hat“, freut sich Nicole Claussen auf eine weitere Folge der Publikumsabstimmung. Die Chefin des Rendsburger Kinocenters stellt wieder ihre Säle kostenfrei für Green Screen zur Verfügung, so dass die Eintrittskarten für die Besucher gratis vergeben werden. „Selten kann man Naturfilme von so guter Qualität sehen. Die Bilder sind extrem beeindruckend“, schwämt die Expertin, die bereits zum siebten Mal den grünen Teppich für die Hollywood-Stars der Tierwelt ausrollt. Doch nicht nur die Inhalte versprechen beste Unterhaltung. Rechtzeitig zum Green-Screen-Festival soll der Einbau einer neuen Leinwand in der Größe von 66 Quadratmetern in dem Saal Elektra abgeschlossen sein. Auch ein neuer Projektor wird installiert. Und der Ton erklingt über das Soundsystem Dolby 7.1. „Rein technisch gesehen, ist der Boden bereitet für ein großes Kinoerlebnis“, kündigt die Inhaberin an.

Nicht nur die kleinen Wildbienen werden über die Großbildleinwand schwirren. Auch Delfine und Giftfrösche werden in Szene gesetzt. Der zweite Film im Rennen um die Gunst des Publikums trägt den Titel „Eine Erde - Viele Welten – Dschungel“. Der Engländer Mike Gunton geht in dieser Dokumentation auf Entdeckung in den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens. Er konnte nachts im Dschungel eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehte er Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. Der dritte nominierte Streifen „Wilde Ostsee – von Finnland bis Schweden“ zeigt die ungezähmte Natur Skandinaviens. Gewaltige Ströme rauschen durch wildes, atemberaubendes Land Richtung Meer, vorbei an uralten Kiefernwäldern und unendlichen Mooren. Hier ist das Reich von Elch, Bär, Wolf und Vielfraß. Und die Reise in diese Welt beginnt bequem im Kinosessel.

Info:

> Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) ist Partner des Naturfilm-Festivals Green Screen.

> Rendsburg gehört auch in diesem Jahr wieder zu den Austragungsorten für den sh:z-Publikumspreis. Die Zuschauer wählen aus drei Streifen ihren Favoriten. Das Votum fließt in die landesweite Abstimmung ein.

> Termin:Sonntag, 3. September im Rendsburger Kinocenter. Einlass ist um 10 Uhr, Filmstart 10.30 Uhr. > Der Eintritt ist kostenlos.

> 260 Gratis-Karten stehen für die Vorstellungen in den Sälen Elektra und Capitol zur Verfügung. > Karten gibt es ab Montag, 28. August, (9 Uhr) im Kunden-Center der Landeszeitung, Stegen 1 + 2, und ab 11 Uhr im Kinocenter in der Wallstraße.

> Höchstabgabe: Drei Karten pro Person.

> Keine Reservierungen und keine Namenslisten.

Die drei Naturfilme sind 45 Minuten lang. Zwischendurch gibt es eine Pause.

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erstellt am 08.Aug.2017 | 12:21 Uhr

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