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Landeszeitung

22. September 2017 | 22:53 Uhr

Rendsburg : Freies Internet für das Zentrum

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Stadtwerke wollen bis Herbst vier Wlan-Hotspots installieren. Auch Büdelsdorf soll kostenfreie Online-Zugänge bekommen.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 13:00 Uhr

Die Innenstadt soll noch in diesem Jahr mehrere Internet-Hotspots bekommen. Damit wäre es Nutzern von Smartphones oder Tablet-Computern möglich, unterwegs kostenfrei im Netz zu surfen. Die Verwaltung arbeite derzeit an diesem Vorhaben, sagte Bürgermeister Pierre Gilgenast im Senat. Rechtzeitig zum Start der Europäischen Jugendspiele soll nach Möglichkeit der erste Verteiler bereitstehen.

„Wir sind dabei, das Glasfasernetz in Rendsburg auszubauen“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Helge Spehr gestern. Begleitend dazu sollen bis zum Herbst vier Wlan-Hotspots zu Preisen zwischen 1000 und maximal 6000 Euro eingerichtet werden. „Das gehört zu einer vernünftigen und modernen Stadtausstattung heute dazu“, so Spehr. Entstehen sollen die Hotspots auf dem Schiffbrückenplatz, dem Areal vor dem Landestheater und dem Rathausvorplatz. Den Anfang macht aber das Schwimmzentrum, eine der Wettkampfstätten der Jugendspiele. Bis zum Eintreffen der Athleten aus den Partnerstädten am 28. Juli könnte es allerdings knapp werden. „Wir ermitteln jetzt die genauen Standorte und planen über die Sommerzeit die Erschließung“, teilte Spehr mit. „Richtung Herbst hoffen wir, einen Haken hinter die Hotspots machen zu können“ – frühere Fertigstellung nicht ausgeschlossen. An der Stadtgrenze soll nicht Schluss sein mit dem freien Internet-Zugang. Auch das Naturerlebnisbad und der Platz vor dem Rathaus in Büdelsdorf sollen von den Stadtwerken ausgestattet werden.

Fritjof Wilken von der Wählergemeinschaft Modernes Rendsburg fordert den Ausbau schon lange. Er hofft, dass die Hotspots bis zum Beginn der Jugendspiele stehen. „Ich halte das für unbedingt notwendig, dass man das den Jugendlichen ermöglicht. Und auch jedem anderen Touristen.“ Bis zu 800 junge Leute aus den Partnerstädten werden erwartet. Eigentlich sei es Aufgabe des Stadtmarketings, so Wilken, für freien Internet-Zugang zu sorgen. Rendsburger Gastwirte und Geschäftsleute haben die Notwendigkeit längst erkannt, den Service anzubieten. Unter anderem gibt es freies Wlan in der „Casa Biutelli“ und in der „Alten Markthalle“. Auch am Schiffbrückenplatz kann man sich – teilweise – gratis ins Internet einwählen.

Das Angebot wird erweitert von Privatleuten, die ihr Wlan via „Freifunk“ mit anderen teilen. Wo in Rendsburg und in den Nachbargemeinden der private Service zur Verfügung gestellt wird, ist im Internet nachzulesen auf der Seite www.freifunk-karte.de.

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