Kreis Rendsburg-Eckernförde : Frauen spendeten 75 Mal ihr Blut

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Frauen dürfen nur vier Mal im Jahr Blut spenden. Dennoch kamen sechs Damen aus dem Kreis auf 75 Spenden. Dafür wurden sie jetzt vom DRK geehrt.

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22. August 2019, 19:13 Uhr

Diese Frauen haben zusammen über 1500 Liter Blut gespendet: 41 Blutspenderinnen aus Schleswig-Holstein und Hamburg wurden jetzt vom Deutschen Roten Kreuz ausgezeichnet. Sechs von ihnen kommen aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde: Waltraud Höltken (Rieseby), Erika Schmitt (Dätgen), Karin Seel (Fockbek), Elke Stolley (Rade), Heike Winter (Osterby) und Irmgard Zander-Schwampe (Rendsburg) - auf dem Foto von links) zumsammen mit Frauke Tengler, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, und Prof. Dr. Jürgen Ringwald, ärztlicher Leiter der DRK-Institute in Schleswig und Lütjensee.

Frauen dürfen nur vier Mal im Jahr Blut spenden

Frauen müssen mindestens 18 Jahre lang aktive Blutspenderinnen sein, um auf eine Anzahl von 75 Blutspenden zu kommen. Denn im Gegensatz zu Männern, die sechs Mal pro Jahr Blut spenden können, dürfen Frauen maximal vier Spenden in 365 Tagen leisten, so das DRK. Dem Landesverband Schleswig-Holstein und dem DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ist es deshalb ein wichtiges Anliegen, insbesondere Frauen für dieses Engagement zu ehren.

Hilfe für viele Patienten

Frauke Tengler, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, und Prof. Dr. Jürgen Ringwald, ärztlicher Leiter der DRK-Institute in Schleswig und Lütjensee, bedankten sich in Lütjensee bei den Frauen für ihren langjährigen Einsatz und die Hilfe, die sie damit für viele Patienten geleistet haben. Bei einem halben Liter Blut, der mit jeder Vollblutspende entnommen wird, kommen die Spenderinnen insgesamt auf 1537,5 Liter Blut.

Stellvertretend für gerettete Patienten bedankte sich Mehmet Dalkilinc aus Bargteheide in einer eindringlichen Rede bei allen anwesenden Gästen für deren unermüdliches Engagement. Seine Ehefrau Havva Nur hatte 2015 während einer Blutkrebs-Erkrankung unter anderem zahlreiche Bluttransfusionen zum Überleben benötigt.

Nach der Spende kommt das Blut nach Lütjensee

Im Rahmen der Veranstaltung hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich bei Führungen durch das Lütjenseer Institut von den DRK-Mitarbeitern erläutern zu lassen, was mit ihrem Blut direkt nach der Spende passiert, bevor es spätestens 24 Stunden nach geleisteter Blutspende für die Patientenversorgung freigegeben wird.

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