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Handball, 3. Liga : Frauen des TSV Owschlag wollen an der Weser Punkte angeln

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Spitzenteam Werder Bremen wollen die Owschlagerinnen ihre Außenseiterchance nutzen.

Man wächst mit seinen Aufgaben. So sagt es der Volksmund. Wollen die Handball-Frauen des TSV Owschlag morgen etwas reißen, müssen sie wohl über sich hinauswachsen. Es wartet der Tabellenführer der 3. Liga. Die Mannschaft aus dem Herzen Schleswig-Holsteins muss zum SV Werder Bremen (15:3 Punkte) reisen – ein Verein, mit dem mancher Fußball-Fan die „Fischköppe von der Weser“ assoziiert. Dementsprechend dürfte das Motto des TSV lauten: Punkte angeln. Anpfiff ist am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Bremer Vereinshalle.

Inwiefern die Owschlagerinnen ein Faible für die Fischerei haben, ist nicht überliefert. Dass sie aber auswärts punkten und gut spielen können, haben sie schon bewiesen, siehe Berliner TSC. Einzige Einschränkung: Werder ist ein anderes Kaliber. Der Club gilt als heißer Aufstiegskandidat. Die Mannschaft hat einen Lauf und ist nicht bestrebt, diesen vom jungen Team aus Owschlag unterbrechen zu lassen. Spielerinnen wie Nele Osterthun und Rabea Neßlage sind eine Klasse für sich. TSV-Trainer Rainer Peetz ist trotzdem optimistisch: „Wir fahren nach Bremen, um zu gewinnen. Wir spielen auf Sieg.“ Als reinen Punktelieferanten sieht der Coach sein Team nicht. Warum auch?

Werder grüßt zwar von der Tabellenspitze, scheint aber nicht übermächtig zu sein. Der Buxtehuder SV II, Zehnter im Klassement, verlangte den Hansestädterinnen am vergangenen Wochenende alles ab, verlor letztlich nur knapp mit 27:30. Peetz: „Das bestärkt mich in meiner These, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.“ Fünf Partien stehen für den TSV in diesem Jahr noch auf dem Programm. Zwei Siege sollen mindestens noch herausspringen. „Minimum zwei Siege“, sagt Peetz. Voraussetzung ist, dass sein Team die Fehlerquote minimiert.

Apropos Fehler: Die Landeszeitung muss sich bei Rainer Peetz für ein falsch wiedergegebenes Zitat entschuldigen. „Drei der ersten sechs Wismarer Tore waren nicht regelkonform“, wird der Trainer in der Montagsausgabe der LZ zitiert. Das stimmt nicht. Es waren laut Peetz drei der ersten zehn Wismarer Tore, die nicht hätten gelten dürfen.

>Wer die Owschlager Mannschaft am Sonnabend begleiten möchte, hat die Chance, im Bus mitzufahren. Abfahrt in Owschlag ist um 12.30 Uhr, vom Pendler-Parkplatz in Neumünster-Mitte um ca. 13.15 Uhr.



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