Handball, 3. Liga der Frauen : Fokussiert zum Sieg Nummer 7

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In der 3. Handball-Liga der Frauen will Aufsteiger HSG Kropp-Tetenhusen seinen Höhenflug gegen den Landesrivalen TSV Nord Harrislee fortsetzen. Allerdings plagen HSG-Coach Thomas Carstensen einige Personalsorgen.

shz.de von
15. November 2014, 06:00 Uhr

Hält die Siegesserie der HSG Kropp-Tetenhusen an? Bislang mussten sich die Handballerinnen nach dem Aufstieg in die 3. Liga nicht einmal geschlagen geben. In acht Partien triumphierte das Team von Trainer Thomas Carstensen sechs Mal, hinzu kommen zwei Remis. Heute (19.30 Uhr) empfängt die HSG Zweitliga-Absteiger TSV Nord Harrislee in der Kropper Geestlandhalle. Angepeilt ist Sieg Nummer sieben. „Gerade in eigener Halle wollen wir nichts anbrennen lassen“, sagt Carstensen.

Die Gäste aus Harrislee werden dem Tabellenzweiten vermutlich alles abverlangen. Die nach dem freiwilligen Rückzug aus der 2. Liga komplett umgebaute Mannschaft spielt eine gute Rolle in der 3. Liga. Die HSG ist gewarnt. „Ich habe sie jetzt in drei Spielen beobachtet. Wir müssen 60 Minuten die Konzentration hoch halten, andernfalls wird es schwer zu gewinnen“, meint Carstensen, der darin aber keine Probleme sieht. „Wir sind sehr fokussiert, unterschätzen keinen Gegner. Das machen meine Spielerinnen gut.“

Personell hat Carstensen allerdings einige Sorgen. Spielmacherin Lena Schulz (Foto) hat sich im Abschlusstraining am Donnerstag einen Wirbel gestaucht, konnte sich stellenweise nicht mehr bewegen. Hinter ihrem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Ausgerechnet gegen ihren früheren Verein wäre Schulz wahrscheinlich gerne aufgelaufen. Sie wechselte zusammen mit Kristin Machau und Sabrina Maier im Sommer aus Harrislee zur HSG. Dieses Trio ist ein wesentlicher Bestandteil des Kropper Erfolgsrezeptes. Machau kann allerdings aufgrund ihrer Ausbildung derzeit nur am Wochenende in der Heimat sein.

Bei der HSG freut man sich auf das Derby. Auch weil die Fans die 1. Damen wiederentdeckt haben. Die Kulisse in den vergangenen Heimspielen wuchs stetig an. Die HSG will ihrem Publikum den nächsten Sieg schenken.

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