„Förster sind hauptamtliche Naturschützer“

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21. Januar 2015, 11:55 Uhr

Stellen Sie sich doch bitte kurz vor!

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und komme aus Berlin. Ich bin Diplom-Forstingenieur und zertifizierter Baumkontrolleur. Seit dem 1. Dezember bin ich Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises und lebe derzeit in der Nähe von Rendsburg.

Was haben Sie vorher beruflich gemacht?

Ich war selbstständig in der Forstwirtschaft und Landschaftsplanung tätig. Dabei habe ich unter anderem Unternehmen in der ökologischen Baubegleitung beraten.

Hilft Ihnen das Vorwissen jetzt?

Ja, auf jeden Fall. Dadurch kann ich erkennen, wenn Unternehmen beispielsweise Lücken im Naturschutzrecht nutzen wollen. Schon als Berater habe ich aber dafür gesorgt, dass der Naturschutz – etwa beim Rohstoffabbau – nicht zu kurz kommt. Förster sind eben hauptamtliche Naturschützer.

Was sind die hauptsächlichen Themen der nächsten Zeit?

Der Baumschutz beispielsweise. Für Fällungen wollen wir den Genehmigungsprozess verschlanken. Dabei wollen wir es den Antragstellern nicht unnötig schwer machen. Das heißt aber nicht, dass wir Anträge einfach nur durchwinken. Auch Verstöße werden weiterhin konsequent geahndet.

Was ist Ihnen als Behördenleiter wichtig?

Ich möchte Partner sein und brauche Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Dafür bin ich immer ansprechbar.

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