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Tischtennis-Verbandsoberliga : Fockbeker Tischtennis-Herren vor entscheidenden Wochen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 9:4-Auswärtssieg beim Niendorfer TSV steht der SV Fockbek in den kommenden Wochen vor wichtigen Spielen.

von
erstellt am 26.Feb.2014 | 06:30 Uhr

Ein weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsoberliga Nord haben die Herren des SV Fockbek gemacht. Beim Niendorfer TSV gelang ein ungefährdeter 9:4-Auswärtserfolg. Zwar rangieren die Fockbeker aktuell auf dem Relegationsplatz acht, haben aber dennoch gute Aussichten auf den Klassenerhalt. Trainer Veli Erdogan weiß jedoch, dass die entscheidenden Spiele in den kommenden Wochen anstehen. „Jetzt geht es erst richtig los. Es wird auf jeden Fall ein harter Kampf“, sagt der Coach, der in Niendorf selbst an die Platte musste und sein Saisondebüt feierte.

Niendorfer TSV – SV Fockbek 4:9

Erdogan musste einspringen, weil mit Martin Raatz (familiäre Gründe) und Florian Peters (Schulterverletzung) zwei Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. „Das war mein erster Einsatz seit über einem Jahr“, so Erdogan, der an der Seite von Maik Horn im Doppel zwar unterlegen war, sein Einzel gegen Arne Louis aber souverän gewann (11:8, 11:7, 11:5). Aber nicht nur Erdogan griff wieder zum Schläger. Fockbeks dänischer Winterzugang Marc Kynde trug in Niendorf erstmals das Trikot des SVF. Mit seinem Partner Timm Andritter-Witt feierte er mit einem klaren Drei-Satz-Erfolg zum Auftakt eine gelungene Premiere. In seinem ersten Einzel hingegen war ihm dann doch die Nervosität anzumerken. „Er war eigentlich der stärkere Spieler, aber wohl doch noch etwas aufgeregt“, analysierte Erdogan. In seinem zweiten Einzelmatch gegen Nasser Qamari sah es dann schon ganz anders aus. Mit 11:8, 11:2 und 11:8 zeigte der dänische Auswahlspieler, welche Qualitäten in ihm stecken.

Diese wird er möglicherweise am Sonntag im so wichtigen Heimspiel gegen den VfL Schwerin (11 Uhr) nicht zeigen können, weil er bei den dänischen Meisterschaften am Start ist. „Wir versuchen alles, um ihn dabei zu haben, aber wir müssen einfach abwarten, wie er abschneidet“, so Erdogan, der selbst ebenfalls nicht dabei sein wird. Er ist als Betreuer bei den deutschen Meisterschaften in Wetzlar gefordert. „Die Nummern eins und zwei der Schweriner sind stark. Auf den anderen Positionen sehe ich uns eigentlich besser besetzt“, blickt Fockbeks Trainer voraus. Allerdings wird mit dem verletzten Peters ein wichtiger Mann definitiv fehlen und mit Kynde eventuell eine weitere Trumpfkarte des SV Fockbek nicht zur Verfügung stehen.

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