zur Navigation springen

Tischtennis-Verbandsoberliga : Fockbeker hoffen im Kampf um den Klassenerhalt auf Fair-Play

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Herren des SV Fockbek stehen dicht vor dem Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsoberliga. Vor den letzten beiden Spielen können die Fockbeker nicht mehr auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 06:00 Uhr

War das schon der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsoberliga der Herren für den SV Fockbek? Gegen den direkten Konkurrenten Bramfelder SV gelang dem SVF ein eminent wichtiger 9:5-Sieg. Nur einen Tag später ließ das Team von Trainer Veli Erdogan ein 8:8 beim Preetzer TSV folgen, so dass die Fockbeker vor ihren letzten beiden Spielen am kommenden Wochenende nicht mehr auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen können. Auf die Kaltenkirchener TS, die auf dem Relegationsrang liegt, haben Carsten Walter und Co. zwar nur einen Punkt Vorsprung, doch die KTS trifft in ihrem letzten Spiel auf den bereits als Meister feststehenden TSV Rostock Süd – und die Rostocker haben bislang 16 von 18 Spielen gewonnen. „Ich hoffe, dass da alles mit rechten Dingen zugeht, denn in Kaltenkirchen spielen zwei ehemalige Rostocker“, setzt Erdogan auf das Fair-Play des Tabellenführers. „Aber man weiß ja nie.“ Im Falle eines Unentschiedens oder gar eines Sieges der KTS könnte es für sein Team noch einmal richtig eng werden, denn auch die Fockbeker müssen am Sonnabend noch einmal gegen Rostock Süd ran (18 Uhr). Vorher wartet mit dem Tabellenzweiten TSV Brunsbüttel ebenfalls ein dicker Brocken auf die Fockbeker (14 Uhr, Mehrzweckhalle Bergschule). „Gegen die Spitzenteams kann man nicht unbedingt Punkte einplanen“, so Erdogan.

Den Klassenerhalt sicher haben bereits die Verbandsoberliga-Frauen des SC Mittelpunkt Nortorf. Daran änderte auch die 4:8-Niederlage im letzten Saisonspiel bei der Kaltenkirchener TS III nichts.

Herren
SV Fockbek – Bramfelder SV 9:5

„Das war eine ganz starke Leistung“, freute sich Trainer Veli Erdogan über die Vorstellung seiner Schützlinge, die gegen den direkten Konkurrenten keine Nerven zeigten. Bereits in den Doppeln (2:1) wurde die Grundlage zum Sieg gelegt. In den Einzeln waren die Gastgeber deutlich überlegen. Tim Andritter-Witt und Martin Raatz punkteten gleich zweimal. Marc Kynde, Matthias Lanz und Maik Horn machten mit ihren Erfolgen schließlich den Gesamtsieg perfekt.

Preetzer TSV – SV Fockbek 8:8

„Es war mehr ein Punktverlust als ein Punktgewinn für uns“, resümierte Erdogan nach dem rund dreieinhalbstündigen Krimi. 8:7 führten die Gäste vor dem alles entscheidenden Doppel. Mit einem Fünf-Satz-Erfolg von Carsten Vonnekold und Tim Wamser gegen Marc Kynde und Timm Andritter-Witt rissen die Gastgeber den Fockbekern den Sieg noch aus den Händen. Erdogan hatte einen Punkt von Martin Raatz gegen Matthias Grothkopp eingeplant, „doch da hat mir Grothkopp einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Der Preetzer siegte in vier Sätzen. Dafür behielt Carsten Walter gegen die Preetzer Nummer eins, Carsten Vonnekold, in fünf hart umkämpften Sätzen die Oberhand. „Carsten hat riesig gespielt“, lobte Erdogan, der auch mit der Leistung des angeschlagenen Florian Peters zufrieden war, wenngleich Peters beide Einzel abgeben musste. „Florian plagt sich schon eine ganze Zeit mit einer Verletzung herum. Er hat die Zähne zusammengebissen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wäre er fit gewesen, hätten wir gewonnen.“ Die Punkte für den SVF holten Mattias Lanz (2), Carsten Walter, Timm Andritter Witt, Marc Kynde und Martin Raatz (je 1) sowie die Doppel Kynde/Andritter-Wtt und Peters/Raatz.

Damen
Kaltenkirchener TS III – SCM Nortorf 8:4

Nach dem bereits in der Vorwoche gesicherten Klassenerhalt war bei den Nortorferinnen etwas die Luft raus. Lediglich Mandy Marek (2) sowie und Sabine Hänert und Nadine Möller kamen im Einzel zu Erfolgen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert