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Leichtathletik : Fockbeker Festlauf diesmal „verdammt hart“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Hochsommerliche Temperaturen sorgen bei der 14. Auflage für schwere Bedingungen.

Es ist als passionierter Läufer in der Region bekannt. Der Name des 69-jährigen Klaus-Jürgen Ströh taucht beinahe immer auf den Startlisten der regionalen Volksläufe auf. Beim 14. Fockbeker Festlauf stand er zum inzwischen zwölften Mal an der Startlinie. Der Weg dorthin allerdings ist für den Ströh jedes Mal ein besonderer, denn zu jedem Lauf reist er stets mit dem Fahrrad an.

Ob nach Büdelsdorf, Hohn oder nach Breiholz, egal bei welchem Wetter: Der ehemalige Osterrönfelder Bürgervorsteher schwingt sich auf sein Rad. Für Ströh ist es das „Warm-up“ für den eigentlichen Lauf. „Dadurch verkürzt sich das Einlaufen“, sagt er. Knapp 11000 Rad-Kilometer kommen auf diese Weise im Jahr schon mal zusammen. Zu spät ist Klaus-Jürgen Ströh übrigens noch nie gekommen. „Zum Start war ich immer rechtzeitig da. Einen Platten hatte ich bei meinen Fahrten auch noch nie. Das bleibt hoffentlich so“, meint der Lauf-Fan scherzhaft.

In Fockbek startete er gemeinsam mit 158 Athleten beim Jedermann-Lauf über die 4910 Meter. Den Sieg über diese Distanz sicherten sich Philipp Müller (Sentio Fittness) bei den Herren, der 17:40,5 Minuten benötigte und Janne Schreber von der SG Athletico Büdelsdorf bei den Frauen. Souverän gewann sie in 19:20,2 Minuten, kämpfte allerdings mit den hochsommerlichen Temperaturen. Einige Streckenabschnitte waren der Sonne erbarmungslos ausgesetzt. „Das war schon verdammt hart. Da laufe ich dann doch lieber bei Regen“, meinte nicht nur Schreber.

Völlig unbeeindruckt von den äußeren Bedingungen zeigten sich Sabine Till , Thomas Till, Werner Nielson, Dany Blase, Ralf Spessart, Philipp Müller, Stefan Lehrke und Kevin Lieck. Sie absolvierten einen Doppelstart und ließen es sich nicht nehmen, sowohl beim Jedermann- als auch beim Hauptlauf (9310m) dabei zu sein.

Für die Veranstalter von der HSG Fockbek/Nübbel um Holger Petersen lief es bestens: „Mit der Teilnahme von 334 Aktiven sind wir sehr zufrieden. Besonders bei den jüngeren Läuferinnen und Läufern ist zu merken, dass Ferienzeit ist. Das schlägt immer auf die Teilnehmerzahl durch“, zog der Cheforganisator eine positive Bilanz. Traditionell gehört der Fockbek-Lauf für die Handballer und Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel zum Pflichtprogramm in der Saisonvorbereitung. „Das war eine Trainingseinheit. Mit meiner Zeit bin ich zufrieden (25:24,6 Minuten, d. Red.)“, meinte Lone Kurbjuhn die in der kommenden Saison wieder für die Frauen-Mannschaft der HSG spielt.
Zu den Doppelstartern zählte Philipp Müller (Sentio). Beim Jedermann-Lauf habe ich kein Vollgas gegeben, um noch Kraft für den Hautplauf zu haben“, erklärte Müller. Einen Doppelsieg konnte er aber nicht feiern, denn über die 9,3 Kilometern dominierte der Sportstudent Benjamin Thürer (LG Karlsruhe). In 32:09,6 Minuten war er nicht zu schlagen. Philipp Müller wurde in 33:26,0 Minuten Zweiter. Rang drei gab es für Udo Naß (LG Neumünster) in 34:12,7 Minuten. „Nach zwei Kilometern konnte ich nicht mehr mithalten“, sagte Müller zur Doppelbelastung. Bei den Frauen gewann Stefanie Zietan (Sentio Fittness) in 40:52,8 Minuten. Beim Kinderlauf über 900m siegten Romy-Lynn Becker (HSG Fockbek/Nübbel) in 3:58,0 Minuten. Bei den Jungen war Mats Burke in 3:33,0 Minuten der stolze Sieger.

Für Klaus-Jürgen Ströh endete die Veranstaltung wie immer. Nach einem Bierchen und dem einen oder anderen netten Plausch machte er sich auf den Heimweg – mit dem Fahrrad versteht sich.

>Ergebnisse unter: www.hsg- fockbek-nuebbel.de

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