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Bauausschuss entscheidet : Fockbek will Halle sanieren und Straße runderneuern

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

200 000 Euro sind für Reparaturen an der Bergschule vorgesehen. Die Vorplanung für den Nachtigallenweg kostet 10 000 Euro. Bürger müssen Beiträge zahlen.

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erstellt am 07.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Rund 200 000 Euro sind im aktuellen Haushalt der Gemeinde für die Sanierung der Bergschule vorgesehen. Der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Werner Blase (SPD) folgte in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag von Uwe Fuchs, Fachbereichsleiter Bau im Rathaus, zunächst das Dach der Mitte der 70-er Jahre eingeweihten Sporthalle am Friedhofsweg in Angriff zu nehmen. Für die Arbeiten sind etwa 145 000 Euro eingeplant. Um das schon einmal stehende Gerüst zu nutzen, soll mit der Fenstererneuerung an der Südseite zum Schulhof fortgefahren werden. Die sechs Fenster Richtung Norden werden 2015 ausgetauscht.

Pro Jahr eine Straße. Das ist „Satz“ in Fockbek, wenn es um den Ausbau geht. Im Etat 2014 steht die Vorplanung für den etwa 300 Meter langen Nachtigallenweg mit 10 000 Euro zu Buche. Die Runderneuerung der Verbindung, die einige Schäden aufweist, soll nach dem Willen des Ausschusses in Regie des Ingenieurbüros Urban über die Bühne gehen. Dieses war vor einigen Jahren auch mit dem Projekt Rosenstraße betraut.

Abgelehnt wurde der Antrag von Olaf Lauenroth, vor der Auftragsvergabe die Meinung der Bürger zum Ausbau einzuholen. „Sie wollen Leuten in die Tasche fassen, die Sie nicht gefragt haben“, machte er die übrigen Mitglieder darauf aufmerksam, dass viele sich die Ausbaubeiträge gar nicht leisten könnten. Betroffen wären nach Angaben von Bürgermeister Holger Diehr rund 40 Wohneinheiten. Mit dem Ausbau begonnen werde frühestens 2015/2016. Die Anlieger erhalten im Zuge der Bürgerbeteiligung Gelegenheit, ihre Meinung einzubringen, wie betont wurde.

Da Lauenroth einziger FDP-Abgeordneter in der Fockbeker Gemeindevertretung ist, hat er keinen Fraktionsstatus. Das bedeutet, dass er in Ausschüssen Anträge stellen, aber nicht abstimmen darf. Zustimmende Protestbekundungen ernteten seine Äußerungen bei einer Reihe von Zuhörern. Diese wohnen jedoch nicht etwa im Nachtigallen-, sondern im Birkenweg. Und sind wenig erbaut davon, dass auf einer Fläche von etwa 6800 Quadratmetern zwischen ihrer Straße, Bahnhof- und Neuer Straße sowie dem Schafredder ein neues Baugebiet mit sieben Häusern entstehen soll. Der zu diesem Zweck aufgestellte Bebauungsplan 41 befindet sich in der Phase der Beteiligung der so genannten Träger öffentlicher Belange (TÖB).

Von den 100 000 Euro, welche die Gemeinde für die Sanierung von Straßen veranschlagt, sind allein 90 000 Euro für die Harald-Striewski-Straße verplant. Die restlichen 10 000 Euro entfallen auf die Rissesanierung in anderen Straßen, mit deren Prioritätenliste der Ausschuss sich befasste.

Etwa 8000 Euro kosten wird die Renovierung der Brücke über die Mühlenau in der Straße Am Armensee. Dabei wird unter anderem das Geländer erneuert.


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