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Jugendhandball-Oberliga: : Fockbek/Nübbels A-Juniorinnen feiern Arbeitssieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Schleswig-Holstein-Derby besiegte die HSG den SV Henstedt-Ulzburg mit 26:23.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 23:55 Uhr

Lange hatte man im Lager der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg auf den zweiten Heimsieg gewartet. Nach drei Unentschieden und einer Niederlage zuletzt war es gegen Lübeck 76 endlich so weit. Das Team von Thorsten Hornig setzte sich mit 32:31 (14:18) durch und konnte sich in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A auf Rang neun verbessern.

Erfolgreich war auch die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel. Im Schleswig-Holstein-Derby besiegte die HSG den SV Henstedt-Ulzburg mit 26:23 (13:10). Dagegen läuft es beim TSV Owschlag nicht wie erhofft. Beim Tabellennachbarn ATSV Stockelsdorf gab es mit 29:31 (14:15) eine unnötige Niederlage.
 

Männliche Jugend A
HSG Schülp/W’feld/RD – Lübeck 76 32:31 (14:18)

Die HSG war durch die nicht so überzeugenden Spiele zuletzt ein wenig verunsichert. Das nutzten die Gäste, um eine 7:4-Führung vorzulegen. Beim 11:11 (20.) hatte die HSG den Rückstand aufgeholt, leistete sich aber dann technische Fehler, die der Gast durch Gegenstöße in einfache Tore und eine 18:14-Pausenführung ummünzte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit die Deckung umgestellt und den Lübecker Spielmacher an die kurze Leine genommen“, so Hornig, dessen taktische Maßnahme fruchtete. Beim 19:19 war sein Team wieder zurück im Spiel. Die erste Führung gelang der HSG beim 23:22 (42.). Lübeck 76 glich zwar immer wieder aus, doch die HSG hatte nun Morgenluft gewittert. „Wir wollten uns den lang ersehnten Sieg einfach nicht mehr nehmen lassen“, freute sich Hornig.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, O. Petersen – Stangier, N. Petersen, Hartwig (1), Hornig (6), Zeyn (2), Hell (9), Stump (1), Meyer, Bünger (3), Sawitzki (7), Lange (3) und Strehlow.
 

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – SV Henstedt-Ulzburg 26:23 (13:10)

„Es war ein Arbeitssieg über körperlich überlegene Gegnerinnen“, freute sich Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt. Spielerisch konnte seine Mannschaft überzeugen, wenn auch im Abschluss zunächst nicht viel zusammenlief. „Wir haben einfach zu viele klare Chancen, darunter vier Siebenmeter, ausgelassen,“ gestand Heldt ein. Die Gäste auf der anderen Seiten hatten erhebliches Wurfpech und trafen oftmals das Gebälk. Die HSG Fockbek/Nübbel setzte sich mit 5:3 und 8:5 (18.) ab und konnte eine 13:10-Führung mit in die Pause nehmen. Die Gäste kamen beim 19:19 (48.) noch einmal zum Ausgleich, doch die HSG setzte sich erneut auf 24:21 (56.) ab. „Diesen Vorsprung haben wir dann verteidigt und über die Zeit gebracht“, erklärte der HSG-Coach zufrieden, auch wenn die Partie eigentlich schon früher hätte entschieden sein können.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (5), Stolley (5), Lutz (1), Kurbjuhn, Shala (1), Ohm (1), Jacob (1), Ruge (4), Gröschler (1), Schneider (6), Ehlers (1).

ATSV Stockelsdorf – TSV Owschlag 31:29 (15:14)

Beim TSV Owschlag ist derzeit der Wurm drin. „Uns fehlten in Stockelsdorf gleich sieben Spielerinnen wegen Verletzung, Krankheit oder aufgrund von Abstellungen in die erste Frauenmannschaft“, sagte Owschlags Trainerin Hilke Obelöer. Sie war froh, dass wenigstens bei Femke Delfs der Arbeitgeber mitspielte und sie dabei sein konnte. „Die nötigen Umstellungen im Rückraum sorgten zunächst für Verunsicherung“, so die TSV-Trainerin weiter. Die Anfangsphase war geprägt von technischen Fehlern. Dennoch hieß es nach zwölf Minuten 8:4. Danach aber lief nichts mehr. Der ATSV zog beim 10:10 gleich und konnte noch vor der Pause die Führung übernehmen (15:14). Bis zur 56. Minute setzte sich Stockelsdorf mit 30:26 ab. „Wir haben uns dennoch nicht aufgegeben“, konnte Obelöer beim 29:30 sogar noch hoffen. Doch statt des Ausgleichs musste der TSV im Gegenzug das 29:31 hinnehmen. „An der Einstellung hat es bestimmt nicht gelegen. Die Mädels haben gekämpft, brauchen aber endlich wieder ein Erfolgserlebnis“, glaubt Obelöer.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Kubat (5), K. Delfs (3), Frahm, F. Delfs (5), Brandt (1), Clausen (11/7), Glaser, Stachowski (3), Born (1).

 

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