Handball-Landesliga der Frauen : Fockbek/Nübbel will zurück in die Erfolgsspur

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Im ersten Spiel des neuen Jahres hat der Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen, die HSG Fockbek/Nübbel, den TSV Owschlag II zu Gast. Nach den Erfolgen im Hinspiel und im Pokal strebt die HSG nun Sieg Nummer drei an.

shz.de von
10. Januar 2015, 06:05 Uhr

Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Spielen des vergangenen Jahres will die HSG Fockbek/Nübbel im Derby gegen den TSV Owschlag II wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Frauen verteidigen. Beim TSV Alt Duvenstedt lautet das Motto vor dem Heimspiel gegen die SG Bordesholm/Brügge „neues Jahr, neues Glück“. Seinen ersten Sieg feiern will Schlusslicht HSG Eider Harde II im Heimspiel gegen die SG Wift. Im Aufsteigerduell muss die HSG 91 Nortorf zum Wellingdorfer TV.

Wellingdorfer TV – HSG 91 Nortorf (Sbd., 15 Uhr)

Seit dem Wechsel auf der Trainerposition hat sich bei der HSG 91 Nortorf einiges getan. Nach dem deutlichen 26:19 über den TSV Alt Duvenstedt ist das Selbstvertrauen bei den Nortorferinnen erheblich gestiegen. „Endlich haben wir im Angriff die Zielstrebigkeit an den Tag gelegt, die ich mir erhofft habe. Wenn wir in Wellingdorf ähnlich druckvoll aufspielen, ist dort auch etwas möglich“, sagt HSG-Trainer Mario Schlüter.

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II (Sbd., 17 Uhr)

„Ich hoffe, die kleine Negativserie vor der Weihnachtspause ist bei meinen Spielerinnen aus den Köpfen verschwunden“, sagt Fockbeks Trainer Reiner Heldt, der nach dem Sieg in der Hinrunde und im Pokal auch das dritte Aufeinandertreffen gegen den TSV Owschlag II für sich entscheiden möchte. „Wir wollen natürlich versuchen, den Spitzenreiter zu ärgern, doch ohne Unterstützung aus der ersten Mannschaft wird es sehr schwer“, sieht Owschlags Trainer Klemenz Propf dem Duell etwas skeptisch entgegen, zumal er zwei angeschlagene Spielerinnen in seinem ohnehin engen Kader zu beklagen hat.

TSV Alt Duvenstedt – SG Bordesholm/Brügge (Sbd., 17.15 Uhr)

Der TSV Alt Duvenstedt war vor der Weihnachtspause arg vom Verletzungspech gebeutelt. Mit Karina Drews, Jenny Kiehn und Britta Müller sind nun wichtige Spielerinnen wieder zurück. Im Heimspiel gegen die SG Bordesholm/Brügge rechnet sich Spielerin Kerstin Müller deshalb etwas aus: „In Bordesholm haben wir am Ende unglücklich mit drei Toren 19:22 verloren. Zu Hause soll uns das nicht passieren.“

HSG Eider Harde – SG Wift (Sbd., 17 Uhr)

Schlusslicht HSG Eider Harde geht ganz gelassen in die Rückrunde. „Wir haben nichts zu verlieren. Bei uns sind endlich wieder alle Spielerinnen dabei. In Zukunft können wir sogar mit Verstärkung rechnen“, sagt HSG-Trainer Robert Wichmann vorsichtig optimistisch. „Wir haben noch sechs Heim- und vier Auswärtsspiele, um den Klassenerhalt zu realisieren.“

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