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Handball-Landesliga der Frauen : Fockbek/Nübbel verpasst den Befreiungsschlag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause in der Handball-Landesliga der Frauen verpasste die HSG Fockbek/Nübbel den Befreiungsschlag. Die HSG kam gegen den Vorletzten MTV Dänischenhagen nicht über ein 20:20 hinaus.

Der TSV Alt Duvenstedt geht als Tabellenführer in der Handball-Landesliga der Frauen in die Weihnachtspause. Das Team von Trainer Stefan Brauer setzte sich mit 31:22 bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen durch und profitierte von der 24:26-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Preetzer TSV gegen die SG Bordesholm/Brügge. Im Tabellenkeller verpasste die HSG Fockbek/Nübbel den Befreiungsschlag. Die HSG kam gegen den Vorletzten MTV Dänischenhagen nicht über ein 20:20 hinaus. Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt konnte hingegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg verbuchen. Der Aufsteiger gewann das Derby gegen die HSG Hamdorf/Breiholz mit 19:15.


HSG Fockbek/Nübbel – MTV Dänischenhagen 20:20 (6:11)

HSG-Coach Pierre Joppien war enttäuscht von der Vorstellung seiner Mannschaft. „Wir haben uns eine unfassbare Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen geleistet. Die Chancen hätten locker für drei Spiele gereicht.“ Lediglich zweimal führte die HSG. Beim 1:0 und beim 20:19. Zwischendurch bestimmte der MTV Dänischenhagen das Geschehen und lag zeitweise mit fünf Toren vorn (11:6). Auch beim 17:13 (50.) des MTV deutete noch nichts auf eine Punkteteilung hin. Dann aber verließen die Gäste die Kräfte, so dass Fockbek/Nübbel noch zu einem schmeichelhaften Unentschieden kam.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (8), Imme (4), Benckwitz (2), Sievers (2), D. Scheller, Witt, Miskic und Shala (je 1).


HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Hamdorf/Breiholz 19:15 (9:7)

Es war ein hart erkämpfter Erfolg der gastgebenden HSG. Hamdorf/Breiholz, das auf Coach Robert Wichmann verzichten musste, versuchte mit konzentrierter Abwehrarbeit, die Durchbruchsräume zuzustellen. Das klappte zunächst gut, aber mit zunehmender Spieldauer fand Schülp/Westerrönfeld immer wieder Lücken und stieß hinein. Besonders Jördis Jöhnk und Sandra Krysik waren nicht zu stoppen. Bis zur 41. Minute blieb die Partie offen, dann setzten sich die Gastgeberinnen auf vier Tore ab und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (6), Krysik (5), Wallmann-Sievers (3), Laßen (2), Bielfeldt (2) und Sienknecht (1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Thöming (3), Wichmann (3), Gerdt (3), Peters (2), Reese, Kruse, Herfurth und Hansen (je 1).


HSG Mönkeberg/Schönkirchen – TSV Alt Duvenstedt 22:31 (12:13)

In der ersten Halbzeit lief es beim TSV Alt Duvenstedt noch nicht so ganz rund. „Wir haben in der Deckung nicht immer schlau agiert und uns unnötige Siebenmeter eingefangen“, meinte Alt Duvenstedts Trainer Stephan Brauer, der zudem das ungeduldige Spiel im Angriff bemängelte, das den Gastgeberinnen immer wieder Gegenstöße ermöglichte. Nach dem Seitenwechsel stand Alt Duvenstedt in der Deckung wesentlich sicherer und konzentrierte sich auf den Mittelblock. Die Außen ließ man werfen, um selbst die Chance zum Gegenstoß zu bekommen. Brauer: „Wir haben auch im Positionsangriff zielstrebiger gespielt.“ Vor allem die zwölffache Torschützin Britta Müller hatte großen Anteil am letztlich souveränen Sieg des Herbstmeisters.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (12/3), Schröder (6), F. König (4), J. König (3), Kiehn (3), K. Müller (2) und Drews (1).

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