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Jugendhandball : Fockbek/Nübbel trotzt Verletzungsschock

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die weibliche Jugend A der HSG kompensiert das Ausscheiden von Kaya Schneider und schlägt in der Handball-Oberliga überraschend den Buxtehuder SV mit 20:18.

Die HSG Eider Harde ist in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A derzeit das Maß aller Dinge. Im dritten Spiel feierte das Team von Trainer Thies Schmalfeld mit dem überraschend deutlichen 42:17 (21:8) über den TSV Ellerbek den dritten Sieg und untermauerte seine Tabellenführung. Ärgster Verfolger bleibt der ebenfalls noch verlustpunktfreie MTV Lübeck, der sich mit 35:30 (15:15) gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg durchsetzte.

Für eine Überraschung sorgte die HSG Fockbek/Nübbel bei der weiblichen Jugend A. Gegen den Buxtehuder SV feierte Fockbek/Nübbel in eigener Halle einen nicht erwarteten 20:18 (10:8)-Sieg.

Entschieden zu deutlich fiel bei der weiblichen Jugend B die 14:23 (7:11)-Niederlage der HSG BAD bei der SG Bergedorf/VM aus. „Das Ergebnis spiegelt nicht die Leistung der Mannschaft wider“, meinte Nick Schönnagel, der den erkrankten Torben Kutschke auf der BAD-Bank vertrat.

Männliche Jugend A
HSG Eider Harde – TSV Ellerbek 42:17 (21:8)

„Als es nach zehn Minuten der ersten Halbzeit 5:5 stand, glaubte ich noch, es würde eine ganz enge Partie“, sagte Thies Schmalfeld. Der HSG-Coach hatte sich aber gründlich geirrt. Mit einem 7:0-Lauf zum 12:5 brachen die Gastgeber schon früh den Widerstand des TSV Ellerbek und zogen bis zur Pause auf 21:8 davon. Schmalfeld: „Ellerbek hat es uns wirklich leicht gemacht.“ Die Eider Harder Defensive stand, dahinter boten die Torleute eine passable Leistung. Durch die Fehler der Gäste konnte die HSG sehr viele Tempogegenstöße laufen. Auch nach dem 30:13 Mitte der zweiten Halbzeit war der Torhunger der Hausherren noch nicht gestillt. Bis zum Abpfiff baute der Tabellenführer den Vorsprung auf 42:17 aus.

HSG Eider Harde: Severin, Ehlers – Lange (1), Meier (2), Wiese (3), Arndt (4), Rohwer (4/2), Langholz (5/4), Mumm (7), Fröhlich (8), Ketelsen (8).

MTV Lübeck – HSG Schülp/W’feld/RD 35:30 (15:15)

HSG-Trainer Thorsten Hornig war ein wenig enttäuscht. Seine Mannschaft kämpfte zwar in der ersten Halbzeit unverdrossen, doch nach der Pause war der Einsatzwille dann nicht mehr so groß. „Wir haben in den zweiten dreißig Minuten nicht mehr den Kampfgeist der letzten Spiele an den Tag gelegt“, vermisste Hornig letztlich die nötige Leidenschaft, um so ein Spiel noch positiv zu gestalten. Bis zur Pause war die Partie völlig offen. „Wir haben den Start in den zweiten Durchgang verschlafen“, gestand der HSG-Coach ein. Die Gastgeber legten ein 21:16 vor. Dieser Rückstand konnte von der HSG, die ohne ihren Spielmacher Kjell Ole Hornig auskommen musste, nicht mehr aufgeholt werden.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Spilker – Lindemann (2), Bünger (8/3), Engel (8), Hartwig (1), Stump, Wiese, E. Claußen, J. Claußen, Strehlow (4), Sawitzki (7).
 

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – Buxtehuder SV 20:18 (10:8)

Die HSG Fockbek/Nübbel steckte den frühen Schock durch die Knie-Verletzung von Kaya Schneider in der vierten Minute recht schnell weg, besann sich ihrer kämpferischen Qualitäten und setzte sich beim 7:5 (15.) erstmals mit zwei Toren ab. Bis zur Pause blieb es bei der Zwei-Tore-Führung. Nach dem Seitenwechsel zog Buxtehude beim 12:12 wieder gleich, doch die HSG löste sich erneut und hatte mit 18:15 die Nase vorn. Beim 18:19 (59.) wurde es noch einmal eng, doch Mona Ehlers sicherte mit dem 20:18 den HSG-Erfolg. „Wir dürfen diesen Sieg aber nicht überbewerten. Buxtehude sieht die Oberliga nur als Beschäftigungsrunde für die Spielerinnen im Überhang. Bei denen haben wichtige Akteure gefehlt“, meinte HSG-Trainer Reiner Heldt.

HSG Fockbek/Nübbel: Brudniok – Imme (2), Thomsen (1), Shala (5), Ohm (1), Ruge (4), Gröschler (1), Schneider (1), Zeyn, Ehlers (1), Stump (2), Born (1), Sass (1), Stangier.
 

Weibliche Jugend B
SG Bergedorf/VM – HSG BAD 23:14 (11:7)

Die HSG BAD begann in Bergedorf recht konzentriert und hielt die Partie bis zum 7:7 offen. „Wir haben uns leider vor der Pause ein Schwächephase geleistet“, berichtete Nick Schönnagel. Die Folge: Die Gäste fielen bis zum Seitenwechsel auf 7:11 zurück. Nach dem Wiederanpfiff bäumte sich die HSG noch einmal kurz auf, doch nach dem 9:12 geriet BAD völlig aus dem Tritt. Erst nach dem 10:21 fingen sich die Gäste wieder und konnten am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich, Sörensen, Epp (1), Kossek (1), Studt (1), Lübeck (1), Jeß (1), Schulz (2), Hackbarth (2), Schütz (5).

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