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Handball : Fockbek/Nübbel startet mit einem Derby-Sieg in die Saison

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Fockbek/Nübbel hat am 1. Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen ein Ausrufezeichen gesetzt.

Der Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga startete mit einem souveränen 22:15-Sieg beim hoch gehandelten Lokalrivalen TSV Alt Duvenstedt in die Saison. Erfolgreich verlief auch der Saisonauftakt für die HSG Hamdorf/Breiholz, wenngleich der 21:20-Sieg über Aufsteiger MTV Dänischenhagen wesentlich knapper ausfiel. Mit einer Niederlage startete der TSV Owschlag II in die Saison. Vor heimischer Kulisse musste sich das Team von Sönke Marxen der SG Lütjenburg/Dannau mit 26:29 geschlagen geben. Dass in der Landesliga ein anderer Wind weht, bekam die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zu spüren. Mit 25:37 kassierte der Aufsteiger gegen den Preetzer TSV die höchste Niederlage des Tages.

HSG Schülp/W’feld/RD – Preetzer TV 25:37 (14:15)

„Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, konnten aber das Niveau über 60 Minuten nicht halten“, resümierte Dany Jüschke. Der HSG-Coach musste mitansehen, wie seinem Team, das nur mit sieben Feldspielerinnen angetreten war, Mitte der zweiten Halbzeit die Puste ausging. „Mit der Angriffsleistung war ich zufrieden. Unser Abläufe klappen auch in der Landesliga. Die Deckungsleistung stimmte aber nicht“, so Jüschke. In der ersten Halbzeit kassierte sein Team zu viele Tore über die Außenpositionen, im zweiten Spielabschnitt wurde die HSG dann von den Gästen mit Tempo überrannt.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (8/2), Vogler (7), Krysik (5/1), Wallmann-Sievers (2), Laßen, Schmalfeld und Happach (je 1).

TSV Owschlag II – SG Lütjenburg/Dannau 26:29 (9:11)

„Die Gäste waren an diesem Tag zu stark“, stellte Owschlags Trainer Sönke Marxen fest. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich der Gast mit vier Toren ab. „Die SG hat uns mit ihrem Kleingruppenspiel immer wieder vor Probleme gestellt“, so Marxen, dessen Team lange Zeit einem Rückstand hinterher lief. Als den Owschlagerinnen Mitte der zweiten Halbzeit dennoch der 18:18-Ausgleich gelang, fehlte anschließend das nötige Glück, um in Führung zu gehen. Die Gäste fingen sich schnell wieder, zogen erneut auf vier Tore davon und hielten Owschlag II auf Distanz.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (6), Lenz (5), Schäfer (4), Willner (4), Zelle (3), Greinke (3) und Nickel (1).
 

HSG Hamdorf/Breiholz – MTV Dänischenhagen 21:20 (11:13)

„Der Aufsteiger war ein äußerst hartnäckiger Gegner. Dänischenhagen hat uns alles abverlangt. Am Ende war es ein glücklicher Sieg“, gab Hamdorfs Trainer Robert Wichmann unumwunden zu, denn seine Mannschaft führte nur ein einziges Mal in diesem Spiel: Als Christine Peters den Ball zum 21:20-Endstand einwarf. Die Gäste legten wild entschlossen los, führten 5:2 und 10:6, ehe sich Hamdorf/Breiholz ein wenig herankämpfen konnte und mit 11:13 in die Pause ging. Wichmann: „Wir haben nie aufgegeben und waren beim 17:18 dran.“ Der HSG-Coach musste sich aber bis zum Schluss gedulden, ehe sein Team zum ersten und einzigen Mal die Führung übernahm.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (9), Peters (3), Reese (3), Helterhoff (2), Schudrowicz, Herforth, Hansen und Gerth (je 1).

TSV Alt Duvenstedt – HSG Fockbek/Nübbel 15:22 (7:11)

„Wir sind einfach nicht richtig ins Spiel gekommen“, stellte Alt Duvenstedts Finja Rathmann fest. Besonders der Angriff fand nur selten ein geeignetes Mittel, um die sattelfeste Abwehr der Gäste aufzureißen. „15 Tore sind einfach nicht genug, um so ein Spiel zu gewinnen“, vermisste auch Trainer Stephan Brauer die nötige Durchschlagskraft. Der TSV Alt Duvenstedt lief früh einer HSG-Führung hinterher. Erst nach dem Wechsel kamen die Alt Duvenstedterinnen besser ins Spiel und glichen zum 12:12 aus. Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Rathmann: „Wir haben dann wieder zu viele Fehler gemacht und unsere Chancen nicht konsequent genutzt.“ Fockbek/Nübbel setzte sich in der Folgezeit wieder ab und schaukelte den Sieg locker nach Hause.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Müller (9/2), Schröder (3), Schlimbach, Rathmann und F. König (je 1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (5), Benckwitz (5), Fey (4), Ehlers (2), Witt (2), Holling, Sonnenburg, Schindlbeck, und Sievers (je 1).

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