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Handball-Landesliga : Fockbek/Nübbel grüßt von der Spitze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG-Frauen gewinnen auch ihr zweites Saisonspiel. Die Männer der HSG Eider Harde II sind beim TSV Altenholz II chancenlos.

Nach zwei Spieltagen warten die Landesliga-Handballer der HSG Eider Harde II immer noch auf ihren ersten Punktgewinn. Nach dem 25:28 zum Auftakt gegen den THW Kiel III kam das Team von Trainer Ralph Jürgensen diesmal mit 18:33 beim Titelfavoriten TSV Altenholz II unter die Räder. Konträr dazu verläuft der Saisonstart bei den Landesliga-Frauen der HSG Fockbek/Nübbel. Mit dem 22:17 im Derby beim TSV Owschlag II feierte Fockbek/Nübbel den zweiten Sieg im zweiten Spiel und grüßt von der Tabellenspitze.

Männer
HSG Schülp/W/RD II – SG Bordesholm/Br. II 29:29 (14:16)

Lennart Jahn rettete der HSG-Reserve 15 Sekunden vor Schluss mit dem Tor zum 29:29 einen Punkt. „Wir haben Bordesholms Jannick Zittlau nicht in den Griff bekommen. Der traf wie er wollte und hat 14 Tore erzielt“, berichtete HSG-Trainer Finn Reick. Bis zum 8:9 verlief das Spiel auf Augenhöhe, dann setzten sich die Gäste etwas ab. Bis in die Schlussphase hinein lief Schülp/Westerrönfeld/RD II durchweg einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. „Wir haben aber Moral bewiesen und nie aufgesteckt“, so Reick. In einem spannenden Finish riss sein Team der SG Bordesholm/Brügge II den schon sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen. Reick: „Letztlich war es eine gerechte Punkteteilung.“

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II: Kühl (10), Jahn (5/4), Sievers (4), Meyer (3), Möller (2), Sawitzki (2) und Engel (1).
 

TSV Altenholz II – HSG Eider Harde II 33:18 (14:7)

Das Fehlen von Thorben Kotowski, Fabian Frahm und Stefan Dreesen wollte HSG-Trainer Ralph Jürgensen nicht als Grund für die schwache Leistung seines Teams gelten lassen. „Wir haben ein Feuerwerk an technischen Fehlern, Ballverlusten und unvorbereiteten Würfen abgebrannt und dafür die Quittung bekommen“, analysierte Jürgensen, der hofft, dass seine Mannschaft aus den Fehlern lernt. Ehe sich die HSG versehen hatte, führte der Gastgeber mit 8:0. „Ich habe dann versucht, die Mannschaft neu einzustellen. Wir konnten eine Zeit lang dagegenhalten, ab Mitte der zweiten Halbzeit schwanden bei uns aber die Kräfte“, so Jürgensen.

Tore für die HSG Eider Harde II: Weigmann (5), Röckendorf (5), Katzmann (3/1), Thode (2), Bock (2) und Wittern (1).
 

Frauen
TSV Owschlag II – HSG Fockbek/Nübbel 17:22 (6:15)

„Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht nur verpasst Tore zu werfen, uns sind zudem auch zahlreiche Patzer in der Abwehr unterlaufen“, hatte Owschlags Trainer Klemens Propf in der Pause seinem Team „sehr viel mitzuteilen“. Die Vorgaben im Angriff konnten nach Wiederanpfiff zumindest eine Zeit lang umgesetzt werden. Letztlich reichte aber die Kraft nicht aus, um das Spiel komplett zu kippen, zumal mit Sonja Groß und Sarah Greinke zwei wichtige Spielerinnen fehlten. In der ersten Halbzeit spielte die HSG Fockbek/Nübbel wie aus einem Guss. „Nach der deutlichen Halbzeitführung haben wir unsere Chancen im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so konzentriert genutzt“, führte HSG-Trainer Reiner Heldt diesen Umstand auf die Aufholjagd des TSV zurück. Die Owschlagerinnen kamen zwar etwas auf, doch den HSG-Sieg konnten sie nicht gefährden.

Tore für den TSV Owschlag II: Zadow (6), Gehl (5), Zeiske (2), Küppers (2/1), Stachowski und Sasse (je 1).
Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: D. Scheller (6), Schneider (5), Witt (4), A. Scheller (4), Imme (2) und Ehlers (1).

SG Bordesholm/Br. – TSV Alt Duvenstedt 22:19 (11:10)

Alt Duvenstedt war in Bordesholm sehr motiviert und ging gleich mit Elan an die Aufgabe heran. Nach dem schnellen 5:1 stagnierte aber das Spiel der Duvenstedterinnen. „Bordesholm steigerte sich in der Defensive, machte auch im Spiel nach vorne weniger Fehler und stoppte damit unseren Angriffsschwung“, resümierte TSV-Trainer Markus Dobbert, der mit ansehen musste, wie sein Team bis zur Pause ins Hintertreffen geriet. Hatte sich Dobbert nach dem Seitenwechsel einen ähnlichen Auftritt seines Teams wie zu Spielbeginn erhofft, so wurde er gründlich enttäuscht. „Wir kamen überhaupt nicht in Schwung.“ Die SG zog schnell auf 17:11 davon. Erst danach fing sich der TSV Alt Duvenstedt und kam bis auf 18:20 heran. Doch die Schlussminuten gehörten dann wieder Bordesholm/Brügge.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Hinz (7), B. Müller (6), F. König (2), Schlimbach, Drews, Thomsen und Kiehn (je 1).

SG Wift – HSG Eider Harde II 26:21 (12:10)

Ohne Sophie und Marisa Frahm sowie ohne Trainer Robert Wichmann hatte es die HSG Eider Harde II beim SH-Liga-Absteiger SG Wift schwer. „Mit unserem ohnehin sehr engen Kader haben wir uns letztlich noch recht gut aus der Affäre gezogen“, war HSG-Spielerin Christin Wichmann mit der Leistung ihres Teams zufrieden. In der ersten Halbzeit ließ die HSG den Favoriten nicht enteilen. Erst als im zweiten Durchgang die Kräfte langsam nachließen, konnte Wift die Gunst der Stunde nutzen und sich absetzen.

Tore für die HSG Eider Harde II: Wichmann (7), Holling (4), Thöming (4), Gerdt (3) und Horn (3).

HSG 91 Nortorf – Wellingdorfer TV 14:21 (5:8)

„Ich hatte mir mehr von diesem Aufsteigerduell erhofft. Bei meiner Mannschaft fehlte einfach der absolute Siegeswille“, vermutet HSG-91-Trainer Jochen Uhlemann, dass sein Team mental noch nicht in der Landesliga angekommen ist. „Selbst erfahrene Spielerinnen stehen neben sich.“ Vor allem im zweiten Durchgang unterliefen den Gastgeberinnen zahlreiche Fehler in allen Mannschaftsteilen. So hatte Wellingdorf wenig Mühe, über 13:8 und 18:12 den Erfolg einzufahren.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Albrecht (3), Reese (3/3), Clausen (2), Fock (2), Uhlemann (2), Wittmaack (1) und Hildebrandt (1).

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