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Handball-Landesliga : Fockbek/Nübbel feiert wichtigen Sieg Kellerduell

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG gewinnen mit 31:24 gegen Owschlag II. Die HSG Hamdorf/Breiholz stürzen Alt Duvenstedt von der Tabellenspitze.

Der TSV Alt Duvenstedt ist die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Frauen los. Die HSG Hamdorf/Breiholz stürzte mit einem überraschenden 24:21 (13:9)-Erfolg den TSV von der Spitze. Die neue Nummer eins ist der Preetzer TSV, der sich bei HSG Holstein Kiel/Kronshagen II mit 33:21 (16:12) durchsetzte. Am Tabellenende wird die Luft für den TSV Owschlag II immer dünner. Die HSG Fockbek/Nübbel feierte im Kellerduell gegen die Owschlager Reserve einen wichtigen 31:24 (16:11)-Sieg. Wenig zu bestellen hatte die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bei der SG Lütjenburg/Dannau. Der Aufsteiger kassierte eine deutliche 15:32 (8:16)-Niederlage.
 

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II 31:24 (16:11)

„Wir hatten die beweglichere Abwehr und damit den Rückraum der Owschlagerinnen recht gut im Griff“, sah Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien darin den Hauptvorteil seiner Mannschaft. Die stabile Deckung sorgte für die nötige Sicherheit im Angriff. Über 5:5 und 9:5 setzte sich die HSG bis zur Pause auf 16:11 ab. Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Owschlagerinnen, die Verstärkung aus der Drittligamannschaft durch Franziska Peters erhielten, allerdings noch einmal bedrohlich nahe. Beim 20:18 wankte Fockbek/Nübbel, fiel aber nicht. In der Schlussphase setzten sich die Gastgeberinnen dann wieder ab und sorgten spätestens mit dem 28:23 für die Vorentscheidung. Owschlags Trainer Sönke Marxen sah die Niederlage als verdient, aber als zu hoch an. „Wir waren keine sieben Tore schlechter“, so Marxen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: A. Scheller (7), Benckwitz (5), Shala (4), Schindlbeck (3), Miskic (3), Sievers (3), Ehlers (3), Feist (2) und Witt (1).

Tore für den TSV Owschlag II: Peters (7), Stachowski (3), Zelle (3), Clausen (2), Delfs (2), Glaser (2), Willner (2), Schäfer, Kubat und Greinke (je 1).
 

TSV Alt Duvenstedt – HSG Hamdorf/Breiholz 21:24 (9:13)

„Wir sind in diesem Spiel der Rolle als Tabellenführer zu keinem Zeitpunkt gerecht geworden. Die Deckung war zu löchrig und vorne haben wir Chancen für drei Spiele versiebt“, ärgerte sich Alt Duvenstedts Finja Rathmann über die desolate Leistung und die verlorene Tabellenführung. Die Gäste aus Hamdorf spielten in der Abwehr sehr aufmerksam und ließen den starken Alt Duvenstedter Rückraum nur selten zur Entfaltung kommen. „Wir hätten spätestens nach dem 9:13 zur Pause aufwachen müssen“, meinte Rathmann, die vergeblich auf eine Wende hoffte. Hamdorf/Breiholz setzte sich zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren ab. Erst dann wachte der TSV Alt Duvenstedt auf und kämpfte sich langsam wieder heran. Näher als auf drei Tore ließ Hamdorf/Breiholz den Gastgeber aber nicht mehr herankommen und sicherte sich die Punkte. „Wir haben in der Deckung super gestanden“, lobte HSG-Trainer Robert Wichmann besonders Lina Hansen, die, gerade erst genesen, für die ausgefallene Nicole Gerdt in die Bresche sprang und die Mannschaft toll führte.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schröder (7/2), B. Müller (5), Puhan (4), Schlimbach, Sell, Drews und Ramm (je 1), Kiehn (1/1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (8), Peters (7), Thöming (4), Kruse (3), Carstens und Helterhoff (je 1).

SG Lütjenburg/Dannau – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 32:15 (16:8)

„Es war ein fürchterliches Gegurke. Meine Mannschaft hatte die Partie schon vorher als Niederlage abgehakt“, vermutete HSG-Trainer Dany Jüschke angesichts des Auftretens seiner Mannschaft, die ohne Herz und ohne Kampf agierte. Da die HSG in der Abwehr nicht zupackte, nahmen die Gastgeberinnen diese Einladungen nur zu gerne an und marschierten immer wieder durch die sich bietenden Lücken. Eine kurze Deckung gegen die besonders gefährliche linke Angriffsseite der Gastgeber brachte nur kurzfristig ein wenig Luft. Das entscheidende Manko der HSG lag diesmal im Angriff. „Wenn man vorne keine Tore wirft, braucht man sich auch in der Abwehr nichts mehr einfallen zu lassen“, vermisste Jüschke besonders die verletzte Sandra Krysik und die ebenfalls ausgefallene Henrieke Schmalfeldt.

Tore für die HSG Schülp/W’feld/RD: Jöhnk (6/1), Sienknecht (3/1), Schlesinger (2/2), Bielfeldt, Wallmann-Sievers, Laßen und Vogler (je 1).

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