Fussball : Fockbek gibt die Rote Laterne ab

Abgezogen: Fockbeks Patrick Wilkens (li.) visiert das Friedrichsholmer Tor an. Thies Harder (re.) kommt einen Schritt zu spät.
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Abgezogen: Fockbeks Patrick Wilkens (li.) visiert das Friedrichsholmer Tor an. Thies Harder (re.) kommt einen Schritt zu spät.

Der FC ist in der Kreisklasse A RD-ECK nach dem1:0-Erfolg über Friedrichsholm nicht mehr Tabellenschlusslicht.

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05. November 2013, 06:00 Uhr

Trotz des stürmischen Herbstwetters konnten in der Fußball-Kreisklasse A, mit Ausnahme der Partie zwischen dem Osdorfer SV II und dem TSV Rieseby, alle Begegnungen ausgetragen werden. Der bisherige Alleingang des Wittenseer SV bekam am Wochenende durch den immer stärker aufkommenden SV Fleckeby den nächsten Dämpfer (1:5). Bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter herangerückt ist die SG BSV/EMTV, die beim SV GW Todenbüttel mit 2:1 (1:0) gewann. Am Tabellenende hat der FC Fockbek durch einen 1:0-Erfolg über den FSV Friedrichsholm die Rote Laterne an den Osdorfer SV II abgegeben.

TuS Rotenhof II – SV Felm 5:2 (2:0)

Die Lage für die TuS-Reserve ist aus tabellarischer Sicht weiterhin angespannt. Allerdings gewann man nach diesem verdienten Heimsieg die Erkenntnis, dass man sich durch die eigene Leistungsstärke aus dem Sumpf ziehen kann. „Wir hatten unzählige Chancen. Zwei Mal haben wir dabei freistehend das leere Tor nicht getroffen“, ärgerte sich TuS-Coach Raffael Hopp über die altbekannte Schwäche. Die Gäste dagegen machten aus ihren beiden Möglichkeiten zwei Treffer. Genutzt hat ihnen diese effektive Ausbeute jedoch nichts, denn unter Leitung des souveränen Schiedrichters Mikail Acer erwischte der vierfache Torschütze Jan-Hendrik Kock einen Sahnetag.

Tore: 1:0, 2:0 Kock (17., 38.), 3:0 Henning Schemutat (47.), 3:1 Sören Bull (62.), 3:2 Henrik Listner (70.), 4:2, 5:2 Kock (83., 86.).

FC Fockbek – FSV Friedrichsholm 1:0 (1:0)

Da der Platz in Friedrichsholm nicht bespielbar war, wurde kurzfristig das Heimrecht getauscht. Es entwickelte sich auch aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen vor den Augen der vielen Zuschauer kein hochklassiges Derby, das durch ein Eigentor von Tom Latzel (34.) zugunsten der Heimelf entschieden wurde. Das Privatduell zwischen FC-Torjäger Piet Schulz und Marc Schröder-Siciliano (13., 16., 72.) entschied der FSV-Schlussmann drei Mal für sich. Die von Andre Bollmann umsichtig geführte Abwehr der Hausherren ließ auf der anderen Seite nur die Chance von Holger Steensen zu (10.) „Egal wie, Hauptsache gewonnen“, lautete der knappe Kommentar von FC-Sprecher Steffen Sievers.

Tore: 1:0 Latzel (34., ET).

SV GW Todenbüttel – SG BSV/EMTV 1:2 (0:1)

Die SG trat insbesondere vor der Pause wie eine Spitzenmannschaft auf, denn sie zeigte sich spielerisch und läuferisch klar überlegen. „Wir brauchen offensichtlich immer erst eine Halbzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach Wiederbeginn haben wir uns nämlich, wie in den Partien zuvor, freigeschwommen, so dass am Ende durchaus auch ein Remis im Bereich des Möglichen lag“, bilanzierte GW-Sprecher Dieter Krompholz. Zwei umstrittene Entscheidungen führten seiner Meinung nach zur unglücklichen Niederlage. „Ein für mich reguläres Tor von Timo Ihfe wurde zurückgepfiffen (70. d. Red.) und ein Foul im Strafraum an Torben Paulsen sah der Unparteiische außerhalb des Sechzehners (80., d. Red.)“, so Krompholz.

Tore: 0:1 Björn Geng (13.), 0:2 Stefan Truelsen (50.), 1:2 Ihfe (52.).
Gelb-Rote Karte: Christoph Rothe (70., wdh Foul, SG).

Brekendorfer TSV – SV Holtsee 3:2 (1:1)

Den dritten Sieg in Folge mussten sich die Brekendorfer schwer erkämpfen. „Besonders in der ersten Halbzeit produzierten wir viele Fehlpässe. Und wenn wir doch einmal gefährlich vor das gegnerische Gehäuse kamen, haben wir Holtsees Keeper Daniel Wussow warm geschossen“, war TSV-Co-Trainer Benjamin Deckert nicht zufrieden. Nach Wiederbeginn erhöhte die Heimelf beim Stand von 1:1 den Druck und sah durch die beiden Treffer von Hendrik Staack (48., 76.) auch schon wie der sichere Sieger aus, ehe Christoph Marten mit dem Anschlusstor zum 2:3 (79.) eine spannende Schlussphase einläutete, in der die Gäste ihre aussichtsreichen Situationen jedoch nicht konsequent zu Ende spielten.

Tore: 1:0 Oliver Wiesner (21.), 1:1 Niklas Carl (42.), 2:1, 3:1 Staack (48., 76.), 3:2 Marten (79.).

SV Fleckeby – Wittenseer SV 5:1 (2:1)

Mit einer ganz starken Leistung vor rund 200 Zuschauern brachte der Absteiger dem Tabellenführer die zweite Niederlage in Folge bei und machte damit den Meisterschaftskampf noch spannender. Hochzufrieden zeigte sich dann auch Fleckebys Trainer Francois Cassini: „Wir benötigten zwar eine 15-minütige Anlaufzeit, aber spätestens nach dem Ausgleich zum 1:1 haben wir die Zweikämpfe so angenommen, wie es in einem Derby auch sein muss, um erfolgreich zu sein.“ Kurz vor dem Wechsel unterlief Maximilian Laabs ein unglückliches Eigentor (43.), so dass die Heimelf mit einer knappen Führung in die Kabine gehen konnte. „Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben wir einen enormen Druck aufgebaut und uns mit drei weiteren Treffern belohnt“, resümierte Cassini.

Tore: 0:1 Marc Freier (15.), 1:1 Thorsten Matthiesen (32.), 2:1 Laabs (43., ET), 3:1 Maximilian Mundt (54.), 4:1 Jens Matthiesen (74.), 5:1 Kevin Hansen (78.).

SSV Bredenbek – Gettorfer SC II 7:1 (2:0)

Der SSV feierte mit dem 7:1 den höchsten Tagessieg und verbesserte sich auf Platz sechs. In den ersten 20 Minuten tasteten sich beide Teams unter der stets ruhigen Leitung von Schiedsrichter Kay Petersen noch ab, so dass nennenswerte Möglichkeiten zunächst ausblieben. Den Torreigen eröffnete Dennis Miszlik mit dem 1:0 nach 24 Minuten. „Dennis ist ja nicht gerade unser größter Spieler. Deshalb musste er beim Kopfball, knapp über der Grasnarbe, auch gar nicht hochspringen“, war SSV-Betreuer Marco Holste mal wieder zu Scherzen aufgelegt. Nach dem 1:3 durch Julian Broocks (54.) begann die stärkste Phase des GSC, die der Gastgeber mit einem überragenden Lasse Schwanebeck jedoch schadlos überstand.

Tore: 1:0 Miszlik (24.), 2:0, 3:0 L. Schwanebeck (37., 53.), 3:1 Broocks (54.), 4:1 Kristopher Krey (65., FE), 5:1 Schwanebeck (70.), 6:1 Stephen Hell (75.), 7:1 Philipp Möller (82.).

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