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Hohenwestedt : Flutlicht für das Rektor-Wurr-Stadion

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Conradiring wird keine Wohnanlage für Senioren gebaut. Mit den Stimmen von CDU und SPD lehnte die Gemeindevertretung am Mittwochabend die Pläne eines Investors ab.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Im Conradiring wird keine Wohnanlage für Senioren gebaut. Mit den Stimmen von CDU und SPD lehnte die Gemeindevertretung am Mittwochabend die Pläne eines Investors ab, der zusammen mit Seniorenwohnungen auch eine Einrichtung für Demenzkranke bauen wollte. „Der Conradiring ist ein reines Wohngebiet“, betonte Bürgermeister Holger Bütecke, „aus städtebaulicher Sicht müssen wir deshalb eindeutig ‚Nein’ sagen.“ „Der Grundansatz, altengerechtes Wohnen zu schaffen, ist ein guter“, hatte der 2. stellvertretende Bürgermeister Jan Butenschön (FDP) angemerkt, als er die Diskussion um die Investorenpläne eröffnete: „Das ist ein zu begrüßendes und unterstützenswertes Projekt.“ „Die SPD-Fraktion sieht den Ansatz, sich in Hohenwestedt um seniorengerechtes Wohnen zu kümmern, als ausgesprochen wichtig an“, erklärte Hansotto Berndsen, „aber wir empfinden es so, dass dieser Standort nicht geeigneter ist.“

Seniorengerechtes Wohnen ist auch ein Thema im „Zukunftskonzept Daseinsvorsorge Hohenwestedt und Umland“, das vom Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS (Hamburg) erstellt worden ist. Das insgesamt 191 Seiten starke Konzept wurde vom Gemeinderat einstimmig gebilligt. „Dies Riesenmachwerk ist ein Papier, das uns die nächsten zehn bis 15 Jahre begleiten wird“, meinte Bürgermeister Bütecke mit Blick auf das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit“, im Zuge dessen das Zukunftskonzept Daseinsvorsorge umgesetzt werden soll. Auf Seite 164 des Konzepts wird ein Missstand des Sportplatzes in der Rektor-Wurr-Straße aufgezeigt. „Damit das Training auch in den Abendstunden stattfinden kann, wird eine Flutlichtanlage benötigt.“ Wegen der Dringlichkeit dieser Maßnahme haben sich die Kommunalpolitiker entschlossen, mit der Errichtung der vom MTSV gewünschten Flutlichtanlage schon jetzt zu beginnen. Der Gemeinderat bewilligte 55 000 Euro für sechs jeweils 16 Meter hohe Flutlichtmasten.

Zum Auftakt der Sitzung hatte Bütecke bekannt gegeben, dass die Gemeinde Hohenwestedt beim Kreis einen Zuschussantrag für die Anschaffung eines Drehleiterfahrzeugs für die Feuerwehr gestellt hat. „Da warten wir auf einen positiven Bescheid“, sagte der Bürgermeister, „und wenn dieser Bescheid da ist, werden wir eine Sondersitzung einberufen, um über die Anschaffung des Drehleiterfahrzeugs zu beraten.“

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