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Hohn : Fliegende Gruppe „unverzichtbar“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Militärischer Appell auf dem Flugplatz Hohn beim LTG 63: Wilfried Preska ist neuer Kommandeur und löst Roman Lau ab.

Neuer Kommandeur der Fliegenden Gruppe des Lufttransportgeschwaders 63 (LTG 63) ist Wilfried Preska. Er tritt die Nachfolge von Roman Lau an, der zur Führungsakademie der Bundeswehr nach Hamburg wechselt. Im Rahmen eines militärischen Appells auf dem Flugplatz Hohn übergab der Kommodore Thies Voigt das Kommando über die 317 Angehörigen der Fliegenden Gruppe an Oberstleutnant Wilfried Preska. Voigt sprach dabei die besondere Situation des LTG 63 an. Mit der geplanten Umstellung von der Transall C 160 auf das neue Transportflugzeug A 300 M, die bis Ende 2018 abgeschlossen sein soll, stehe die Auflösung des LTG 63 bevor. Die Bundeswehr habe eine besondere Verantwortung für die Soldaten und zivilen Mitarbeiter und deren berufliche Zukunft.

„Eine schöne, erlebnisreiche, aber auch sehr fordernde Zeit“, so fasste der scheidende Kommandeur Roman Lau seine zwei Jahre an der Spitze der Fliegenden Gruppe zusammen. Einsätze im Rahmen der ISAF, Hilfsflüge in die Ebola-Gebiete, Waffenlieferungen in den Nordirak - die militärischen Lufttransport seien eine Schlüsselfähigkeit der Bundeswehr, betonte Lau. „Schlicht unverzichtbar.“

In den vergangenen Tagen sei allerdings auch deutlich geworden, dass die Transall-Maschinen zunehmend anfällig für technische Probleme würden. „Mit dem Alter kommen Schwächen.“ Aber es habe sich auch gezeigt, „dass man noch eine ganze Menge aus der alten Transall herausholen kann.“

Das habe sich bei Hilfsflügen vor sechs Wochen eindrücklich gezeigt. „Da waren sechs Maschinen des LTG 63 unterwegs, und es hat keinerlei Probleme gegeben.“ In Hohn sind 19 Transall-Flugzeuge stationiert.

Seine Aufgabe beim LTG 63 in Hohn sei der Höhepunkt seiner bisherigen Dienstzeit gewesen, betonte Oberstleutnant Roman Lau. Der 45-Jährige wechselt als Leiter Ausbildungscontrolling zur Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

Für ihn sei ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen, sagte der neue Kommandeur Wilfried Preska (49). Er freue sich auf wichtige und herausfordernde Aufgaben. Dazu zähle auch die neue Zusammenarbeit mit Spezialkräften, auf die die 2. Staffel der Fliegenden Gruppe seit einiger Zeit vorbereitet werde. Preska war zuvor für elf Monate in Kalkar als Grundsatzdezernent für Übungen im Zentrum Luftoperationen im Bereich NATO/EU tätig. Davor konnte er beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf als stellvertretender Kommandeur Fliegende Gruppe knapp über drei Jahre Erfahrung für seine neue Tätigkeit am Standort Alt Duvenstedt / Hohn sammeln.



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erstellt am 26.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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