Hohn : Fit für die Zukunft

Ausbau für zwei neue Gruppen: In der alten Schule soll die U3-Betreuung konzentriert werden. Foto: asu
Ausbau für zwei neue Gruppen: In der alten Schule soll die U3-Betreuung konzentriert werden. Foto: asu

Kindergarten "Rappelkiste" wird für 600 000 Euro umgebaut und erweitert.

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02. März 2013, 08:34 Uhr

Hohn | Der Kindergarten "Rappelkiste" in Hohn wird zwei weitere Gruppen für Kinder unter drei Jahren bekommen. Dafür sollen schon bald umfangreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen beginnen, die in der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag in der Gaststätte "Zur Doppeleiche" auf rund 600 000 Euro beziffert wurden.

Im Vorfeld der Gemeindevertretung fand eine Arbeitssitzung statt, an der auch Vertreter des Kindergartens teilnahmen. Hier zeigte sich, dass der Bedarf zur Erweiterung der "Rappelkiste" gegeben ist. Er wolle den Kindergarten noch weiter fördern, da dieser sehr gut besucht sei, erklärte Bürgermeister Bernd Müller. Die Anbaumaßnahmen sollten zudem dem Zweck dienen, die Regelgruppen im Flachdachgebäude des Kindergartens sowie die U3-Betreuung in der alten Schule zu konzentrieren.

Mit vier Regel- und drei U3-Gruppen könne man den Kindergarten fit für die Zukunft machen, betonte Martin Jubelt von dem Rendsburger Planungsbüro "BCS". Zudem empfahl er, Umbau und Erweiterung gleich im Paket mit den am Kindergarten nötigen Sanierungsarbeiten zu verbinden. Durch die Konzentration der Gruppen könne man außerdem die Arbeitsabläufe der Angestellten vereinfachen, so Martin Jubelt weiter.

Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 600 000 Euro belaufen. Bei einem Neubau würde man mit den Sanierungsarbeiten bei über 700 000 Euro liegen. Zudem benötige man dann weitere Aufsichtskräfte, erläuterte Bernd Müller. Die Gemeinde werde für dieses Projekt Fördermaßnahmen beantragen. Was jedoch letztendlich gefördert werde, sei offen, erklärte der Bürgermeister.

Einstimmig entschied sich die Gemeindevertretung für die Erweiterung. Nach dem Einreichen des Bauantrages und der geplanten Ausschreibung im April könne man im Mai mit den ersten Baumaßnahmen beginnen, erklärte Martin Jubelt. Müller hofft, dass im August bereits die ersten Räume genutzt werden können.

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