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Vorlesewettbewerb : Finja Klingbeil überzeugte die Jury

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Rendsburger Stadtbücherei fand der Landschaftsentscheid des Vorlesewettbewerbs „Schöleres leest Platt“ statt. Die Gewinnerein hat Plattdeutsch erst in der Schule gelernt.

„Immer op de Lütten“ hieß die Geschichte, mit der Finja Klingbeil die Jury beim Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“ in der Stadtbücherei Rendsburg überzeugte. Die Viertklässlerin der Grund- und Regionalschule Schacht-Audorf kam beim Landschaftsentscheid der 3. und 4. Klassen auf den ersten Platz. „Zu Hause sprechen wir zwar nicht Platt, aber in der Plattdeutsch-AG an der Schule habe ich es gelernt“, erklärte die Zehnjährige sichtlich erfreut über ihren Sieg. „Und vor dem Wettbewerb haben wir noch einige Extra-Stunden zum Üben eingelegt.“

Auf den zweiten Platz kam Hans Peter Kunze aus Owschlag. Auch er ist in der Plattdeutsch-AG seiner Schule, hat aber auch „Nachhilfe“ bei seinen Großeltern Hedwig und Uwe Sieh-Petersen genommen. „Mit Oma und Opa habe ich für den Wettbewerb geübt“, erklärte der Zehnjährige und fügte hinzu: „Mit hat es Spaß gemacht, eine neue Sprache zu lernen.“ Jeremie Kleine aus Groß Wittensee kam auf den dritten Platz.

Im Wettbewerb der Klassen 8 bis 10 erreichte Caja Paulsen vom Helene-Lange-Gymnasium Rendsburg mit der Geschichte „Nüms will mi hebben“ den ersten Platz, gefolgt von Anna-Maria Holm von der Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt. Alina Bielfeldt von der Herderschule in Rendsburg wurde Dritte.

„Schölers leest Platt“ wird alle zwei Jahre vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) mit Unterstützung der Sparkassen, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Büchereizentrale ausgerichtet. Die Schirmherrschaft hat das Bildungsministerium übernommen. „Tausende von Schülern gewinnen damit Einblicke in die niederdeutsche Sprache, die zur Kultur unseres Landes dazugehört“, sagte Marianne Ehlers, Referentin für Niederdeutsch im SHHB. Sie war beim Lesewettbewerb in Rendsburg Vorsitzende der Jury, zu der Doris Böhrnsen, Maren Buhmann, Hans-Jürgen Polleit und Barbara Priese gehörten.

Die zweite Runde des Wettbewerbs wird in 28 regionaler Büchereien und Vereinen ausgetragen. Nach den Landschaftsentscheidungen folgen im Mai die Regionalausscheidungen, in denen sich die Anwärter für die große Landesentscheidung am 18. Juni wiederum in Rendsburg qualifizieren.

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