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HVSH-Pokal der Frauen : Final Four im Visier

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Viertelfinale des Landespokals müssen die Handballerinnen der HG OKT am Sonnabend beim MTV Herzhorn antreten. Mit dem TSV Wattenbek, SV Henstedt-Ulzburg und TSV Nord Harrislee haben sich bereits drei Teams für das Final Four am 12./13. März 2016 qualifiziert.

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT hoffen auf den Sprung ins Final Four, doch vor der Endrunde im Landespokal hat das Team von Trainer Vagn Hansen noch eine hohe Hürde zu überspringen. Die HG OKT ist im Viertelfinale am Sonnabend beim Tabellenzweiten der SH-Liga, MTV Herzhorn, zu Gast (16 Uhr, Sporthalle Krempe). Und wie schnell auch ein Drittligist ins Straucheln geraten kann, erlebte der TSV Travemünde am Mittwoch. Die „Raubmöwen“ sind nach dem 23:28 beim Oberligisten TSV Wattenbek nur noch Zuschauer. Neben Wattenbek haben sich bereits auch die beiden Drittligisten SV Henstedt-Ulzburg und TSV Nord Harrislee qualifiziert. Henstedt-Ulzburg gewann beim SH-Ligisten SV Preußen Reinfeld mit 30:25, der TSV Nord Harrislee besiegte den Oberliga-Zweiten HSG Jörl/DE Viöl mit 25:21. Das Final Four der Frauen findet am 12./13. März 2016 statt. Der Austragungsort steht noch nicht fest.

„Wenn man davon ausgeht, dass wir zwei Klassen höher spielen, sind wir natürlich Favorit. Wir sollten dem Gastgeber athletisch überlegen sein“, sagt Hansen, der sein Team aber mit einer Reihe von Problemen konfrontiert sieht. Vor allem das Wachsverbot in der Sporthalle Krempe bereitet dem HG-Coach Kopfschmerzen. „Meine Spielerinnen sind es nicht gewohnt ohne Backe zu spielen. So ein Verbot führt meist vermehrt zu technischen Fehlern.“ Zudem befürchtet Hansen, auf einen Gegner zu treffen, der alles daransetzen wird, um das Final Four zu erreichen. „Gerade in Pokalspielen werden oftmals Emotionen und Kräfte freigesetzt, die durchaus für eine Überraschung sorgen können.“ Sein Team, so Hansen weiter, müsse auf drei Spielerinnen des Gastgebers besonders achten. „Yana Hesse, Carina Lipp und Christina Hinrichs sind die torgefährlichsten Schützinnen beim MTV. Sie dürfen nicht zu viel Freiraum bekommen.“

Die HG OKT wird in Krempe nicht in Bestbesetzung antreten können. Kristin Machau fällt verletzungsbedingt aus. Petra Janeckova ist schon in den Weihnachtsurlaub in ihre Heimat Tschechien aufgebrochen und ist ebenfalls nicht mit von der Partie. Alle anderen sollten aber dabei sein, auch wenn die eine oder andere Spielerin noch angeschlagen ist oder kränkelt.

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