Naturfilme : Film-Tournee mit tierischen Helden

Kegelrobbe in der Ostsee: Szenenfoto aus dem Film über das Baltikum.
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Kegelrobbe in der Ostsee: Szenenfoto aus dem Film über das Baltikum.

Am 17. August macht das „Green Screen-Naturfilmfestival in Rendsburg Station. Karten sind ab dem 4. August kostenlos erhältlich.

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27. Juli 2014, 14:15 Uhr

Nach dem Erfolg der Vorjahre gehen die Organisatoren des Naturfilmfestivals „Green Screen“ auch in diesem Jahr wieder auf Tournee durch 15 Städte im Verbreitungsgebiet des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z). Drei atemberaubende Naturfilme werden gezeigt, in Rendsburg ist das Kinocenter der Spielort.

Die Vorstellung in dem Lichtspielhaus an der Wallstraße 25 beginnt am Sonntag, 17. August, um 10.30 Uhr.

Die Filme in diesem Jahr sind „Planet der Spatzen“ von Kurt Mayer, „Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus“ der Schleswig-Holsteiner Joachim Hinz und Beatrix Stoepel sowie „Wildes Baltikum – Die Küste“ des gebürtigen Ratzeburgers Christoph Hauschild. Sie dauern jeweils rund 45 Minuten, zwischen dem zweiten und dritten Film ist eine kurze Pause geplant. Nach knapp drei Stunden endet die Veranstaltung. Auf einer Stimmkarte können die Zuschauer anschließend ihren Lieblingsfilm wählen, denn der sh:z vergibt beim Green-Screen-Festival in Eckernförde (4. bis 8. September) wieder den Publikumspreis: Der Film, der auf den 15 Veranstaltungen die meisten Stimmen der Leser sammelt, wird damit ausgezeichnet.

Diese Filme werden gezeigt:

>Planet der Spatzen: Der Film erzählt das Leben der Spatzen aus deren Sicht. Er zeigt, zu welch Lebens- und Überlebenskünstlern die kleinen Flieger in ihrer von Menschen vorgegebenen Welt werden. Regisseur und Kameramann Kurt Mayer hat sich nicht nur in heimischen Gefilden umgeschaut – er ist mit seinem Team um die ganze Welt gereist, unter anderem nach Kairo, New York, Peking, Moskau, Wien und Paris.

>Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus: Einen Naturfilm über die heimische Haselmaus zu drehen, ist ein ambitioniertes Unterfangen. Schließlich ist das kaum daumengroße Tier sehr selten, sehr scheu und in freier Wildbahn sehr schwer zu entdecken. Die Naturfilmer Joachim Hinz aus Aukrug und Beatrix Stoepel (Mölln) fanden die Haselmaus in ungewohntem Terrain, nämlich auf einem Golfplatz, und sie legten sich auf die Lauer. Schließlich ist die Haselmaus nur fünf Monate im Jahr aktiv und dann auch ausschließlich nachts. Das Ergebnis ist ein hinreißender Dokumentarfilm.

>Wildes Baltikum – Die Küste: Einen paradiesischen Lebensraum haben sich die Charaktere des drittens Films ausgesucht. Kameramann und Regisseur Christoph Hauschild (Ratzeburg) begab sich für seinen Naturfilm „Wildes Baltikum – Die Küste“ an die menschenleeren Küsten der baltischen Ostsee und traf dort auf eine faszinierende Tierwelt. Bewohner aus polaren Gebieten ebenso wie aus südlichen Gefilden fing er mit seinen Kameras ein, darunter Kegelrobben und Seeadler, Konik-Wildpferde und Luchse sowie seltene Vogelarten wie die Blauracke, den Wendehals oder den Wiedehopf.

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