Schiffbrückenplatz : Feuriges Finale auf der Eisbahn

Sie ließen Feuerseile und andere Hilfsmittel tanzen: Die Jongleure Marco und Marvin Schulz zeigten auf dem Eis ihr Können.
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Sie ließen Feuerseile und andere Hilfsmittel tanzen: Die Jongleure Marco und Marvin Schulz zeigten auf dem Eis ihr Können.

Großer Andrang im Herzen der Innenstadt zum Abschluss des sechswöchigen Schlittschuh-Vergnügens. Auch in den Geschäften war dank des verkaufsoffenen Sonntags viel los.

shz.de von
05. Januar 2015, 05:11 Uhr

Frostiges Vergnügen und brandheiße Show – beides passte gestern am frühen Abend auf die Eisfläche auf dem Schiffbrückenplatz. Die Aufführung der „Fire-Devils“ (Feuerteufel) war der flammende Höhepunkt des verkaufsoffenen Sonntags und setzte zugleich den Schlussakkord unter das sechswöchige Gastspiel der Eisbahn und des Weihnachtsmarktes „De lütte Wiehnacht“ im Herzen der Innenstadt.

Viele Besucher nutzten den Sonntag bei strahlendem Sonnenschein für einen Einkaufsbummel mit der Familie. Die Stadt war voll, auffällig viele Kinder waren unterwegs. 42 Tage diente die Eisbahn als Anziehungspunkt. Realisiert werden konnte der „eiskalte Kufenspaß“ durch ein Sponsoring der Stadtwerke und 22 engagierter Unternehmen aus Rendsburg und der Region.

„Die Eisbahn ist eine tolle Bereicherung“, fand Dieter Brunner, der gestern seine drei Enkel zum Schlittschuhlaufen begleitete. Für die Kinder war es nicht der erste Besuch. „Annabelle war schon mit ihrer Bredenbeker Schulklasse hier und Merle mit dem Kindergarten.“ Für den vierjährigen Niklas war der erste Eisbahnbesuch eine Geduldsprobe. Weil er noch nicht so sicher auf den Kufen steht, wollte er unbedingt einen „Pinguin“ als stützenden Helfer. Da musste er fast eine Stunde warten, bis einer frei war. „Zu wenige Pinguine, aber sonst ganz toll“, meinte der Großvater.

Genaue Zahlen über die „Eisläufer“ liegen noch nicht vor. Erste Schätzungen gehen aber davon aus, dass das Vorjahresergebnis von 300 Besuchern pro Tag wieder erreicht wurde. Vormittags wagten sich etwa 2400 Schüler und Kindergartenkinder aufs Eis. Zudem nahmen 64 Teams mit 256 Spielern am Eisstock-Turnier der Stadtwerke teil. Zum freien Eisstockschießen ab 19 Uhr meldeten sich rund 1800 Spieler an.

RD-Marketing als Veranstalter und auch die Marktbeschicker seien mit dem Umsatz zufrieden, auch wenn das Vorjahresergebnis nicht ganz erreicht werden konnte, so Anke Samson von RD-Marketing. Der Weihnachtsmarkt am Alten Rathaus sei eine Bereicherung gewesen, betonte sie. „Der neue Aufbau wurde allseits positiv aufgenommen.“

In den Geschäften der Innenstadt herrschte reges Treiben. Gutscheine einlösen, nach Schnäppchen suchen – viele Kauflustige waren unterwegs. Kai und Renate Reimler schauten nach Kleidung. „Ich arbeite vormittags, mein Mann nachmittags und abends, da haben wir sonst selten Zeit für einen gemeinsamen Einkauf“, erklärte die Rendsburgerin.

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