Spassrennen auf dem NOK : Feuerwehrleute und Rendsburger Promis legen sich in die Riemen

Promi-Rennen: Das Team Blau unter Leitung von Doppel-Olympiasieger Lauritz Schoof siegte.
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Promi-Rennen: Das Team Blau unter Leitung von Doppel-Olympiasieger Lauritz Schoof siegte.

Tradition beim SH Netz Cup: der Feuerdrachen-Cup und das Promi-Rennen.

shz.de von
24. September 2018, 10:02 Uhr

Tradition beim SH Netz Cup haben die Spaß-Rennen. 36 Feuerwehren aus dem ganzen Land traten am Sonnabend beim Feuerdrachen-Cup an. Gestern um die Mittagszeit waren die Promis im Achter an der Reihe.

Seit vier Jahren sind die Feuerwehren auf dem Kanal mit am Start, aber dieses Mal war die Nachfrage deutlich größer als erwartet. „Wir hatten zunächst 20 Startplätze für die Feuerwehren beim Drachenbootrennen vorgesehen. Offensichtlich haben wir mit diesem Wettkampf den Nerv der Feuerwehren getroffen, sodass wir die Zahl der Plätze ausweiten mussten“, sagte Matthias Boxberger, Aufsichtsratvorsitzender der SH Netz AG. Mehreren Wehren habe man leider absagen müssen, da eine weitere Aufstockung nicht mehr möglich war.

Zuerst kämpften die Teams der Feuerwehren um den Sieg beim Vorentscheid in Zehner-Drachenbooten. Hier setzten sich in der Nord-Gruppe die „Feuerzwerge“ aus Schönkirchen in 1:14.55 Minuten an die Spitze. In der Südgruppe waren die „Osterauer Drachen“ aus Bimöhlen in 1:13.61 Minuten nicht zu schlagen. Die besten Mannschaften qualifizieren sich für den Ausscheidungswettkampf in 50-er-Drachen- booten, die in Deutschland einmalig sind. Es siegte der Norden, für den die Teams aus Schönkirchen, Koldenbüttel, Eckernförde, Ahlefeld-Bistensee und Ramstedt-Wisch im Boot saßen. Als Siegprämie gab es für jede Mannschaft 250 Euro. Dieselbe Summe bekam jedes Team auch als Startgeld.

Beim Promi-Rennen saßen Neulinge und erfahrene Ruderer in einem Boot. Zwei Stunden vor dem „härtesten Ruderrennen der Welt“ gingen die Teams in „Weiß“ und „Blau“ an den Start. Doppelolympiasieger Lauritz Schoof hatte bei den „Blauen“ das Sagen und bestimmte die Sitzverteilung in dem kippeligen Boot. Für den IHK-Vizepräsidenten Georg Schäfer stellte er das Stemmbrett auf die richtige Länge ein, und im Rennen sorgte er durch klare Kommandos für eine schnelle Fahrt und schließlich für den Sieg. Sehr zur Freude von Matthias Boxberger, der schon vor dem Wettbewerb vom Gewinn träumte. „Lauritz war der Maschinenraum in unserem Boot“, machte er nach dem Zieleinlauf im Interview mit der NDR-Moderatorin Maike Jäger deutlich.

Staatssekretärin Kristina Herbst saß zum ersten Mal in einem Achter. „Mehr als Untergehen kann man ja nicht“, sagte sie beim Einsteigen ins Boot. Dass sie zum Schluss ihr Team nicht mehr unterstützen konnte, habe nicht an mangelnder Kondition gelegen, machte sie deutlich. „Mir ist der Riemen aus der Dolle gerutscht, da konnte ich nicht mehr rudern.“ Ex-Innenminister Andreas Breitner gehörte zu dem unterlegenen „Weißen Team“. Er habe „Erfahrung gesammelt“ und will es einfach im nächsten Jahr wieder versuchen.

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