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Amtsfeuerwehr Mittelholstein : Feuerwehr plant großes Fest zur Fahnenweihe am 2. Mai

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die neue Feuerwehrfahne des Amtes Mittelholstein wird am 2. Mai in Hohenwestedt geweiht. Das gab Amtsdirektor Stefan Landt bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Mittelholstein in Padenstedt bekannt.

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erstellt am 01.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Die neue Feuerwehrfahne des Amtes Mittelholstein wird am 2. Mai in Hohenwestedt geweiht. Das gab Amtsdirektor Stefan Landt bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Mittelholstein in Padenstedt bekannt. Die neue Fahne wird derzeit im „Erlenhof“ in Aukrug-Innien gestaltet und soll Mitte April fertig sein. „Die Fahnenweihe wollen wir gern in feierlichem Rahmen veranstalten, mit Fahnenabordnungen aus dem ganzen Amt“, kündigte Landt an. 140 Delegierte von den Feuerwehren des Amtes Mittelholstein, 14 Fahnenabordnungen und alle Bürgermeister des Amtes werden zur feierlichen Zeremonie erwartet, die am Freitag, dem 2. Mai (18.30 Uhr), im Hohenwestedter Fußballstadion (Rektor-Wurr-Straße) stattfinden soll. „Eine Fahne wird mit einer anderen Fahne geweiht“, erläuterte Amtswehrführer Klaus-Hinrich Paulsen, „und in unserem Fall wird das die Feuerwehrfahne aus Jevenstedt sein.“

„Es gibt keine andere Einrichtung, die so schnell all die durch die Herbststürme verursachten Schäden hätte beseitigen können“, betonte Amtsdirektor Landt in seinem Grußwort vor 180 Feuerwehrleuten in der Padenstedter Mehrzweckhalle, „das bestärkt uns darin, uns für den Erhalt der Feuerwehren einzusetzen: Wir müssen darum kämpfen, jede Wehr in jeder Gemeinde zu erhalten!“ Durch die Auflösung der Feuerwehr Jahrsdorf im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wehren des Amtes Mittelholstein von 32 auf 31 geschrumpft. „Wenn keine Leute da sind, dann geht’s eben nicht“, meinte Landt, „wenn es aber solche Probleme gibt wie in Jahrsdorf, ist es wichtig, fair und sachlich darüber zu sprechen und gute Lösungen zu finden.“ Die Übernahme des Brandschutzes in Jahrsdorf durch die Feuerwehr Hohenwestedt habe „gut und reibungslos“ geklappt, befand der Amtsdirektor.

„Das Beispiel Jahrsdorf ist aber nicht zur Nachahmung empfohlen“, mahnte Amtswehrführer Paulsen, „wir sollten dafür sorgen, dass wir die Wehren in unseren Dörfern erhalten.“ Die Feuerwehren kümmerten sich nicht nur um den Brandschutz, sondern auch um Veranstaltungen wie Vogelschießen und Laternelaufen. „Unsere Wehren übernehmen viele kulturelle Aufgaben“, betonte Paulsen, „ohne die Feuerwehr wäre in manchen Dörfern nicht viel zu machen, und darum ist der Erhalt der Wehren ganz wichtig.“

„Ihr alle formt das Amt Mittelholstein zu einer gemeinsamen Feuerwehreinheit, und da seid ihr sehr gut unterwegs“, lobte der stellvertretende Kreiswehrführer Fritz Kruse, „das Netzwerk von Feuerwehr, Politik, Verwaltung und Wirtschaft stellt sich immer besser auf den neuen Amts-Lebensraum ein.“ Die Fahnenweihe am 2. Mai werde den Zusammenhalt noch weiter voranbringen, meinte Kruse: „Die gemeinsame Fahne wird dazu beitragen, dass das Amt noch enger zusammenwachsen wird.“ Ein Extralob verteilte Kruse an die Organisatoren des Feuerwehr-Kindertages in Bendorf-Oersdorf: „Es kommen insgesamt sehr positive Signale aus dem Bereich Mittelholstein.“

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