Dank an die Helfer : Feuerwehr hinterlässt tiefen Eindruck

Ein Bettlaken  mit der Aufschrift „Kamern sagt Danke“  wurde von den Einwohnern der Stadt als Gruß an die Helfer  aufgehängt.
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Ein Bettlaken mit der Aufschrift „Kamern sagt Danke“ wurde von den Einwohnern der Stadt als Gruß an die Helfer aufgehängt.

Feuerwehrleute aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde kämpften im Juni gegen das Hochwasser in Sachsen-Anhalt. Ihr Einsatz hinterließ tiefen Eindruck. Bei einem Grillfest würdigte Landrat Rolf-Oliver Schwemer die Leistung der Helfer.

shz.de von
26. August 2013, 17:31 Uhr

Bei der Elbe-Flutkatastrophe im Juni waren auch Feuerwehren aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde im Hilfseinsatz.

Der Kreiswehrführer Mathias Schütte und Landrat Rolf-Oliver Schwemer sprachen den 88 Helfern und einer Helferin bei einem Grillfest am Jugendfeuerwehr-Zentrum in Rendsburg ihren Dank aus.

Vom 14. bis zum 20. Juni waren zwei Bereitschaften des Kreises zum Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt. Die Sicherung von Deichen und das Abpumpen von Wasser waren die Hauptaufgaben der Einsatzkräfte. Und die Feuerwehrleute aus dem Kreis haben erfolgreich gegen die Fluten angekämpft. „Sie haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen“, betonte Schütte. Das werde aus den Reaktionen der Einwohner des Ortes Kamern deutlich, nachdem die größte Gefahr gebannt war. Ein Transparent mit der Aufschrift „Kamern sagt Danke“ wurde aufgehängt, der Pastor läutete die Kirchenglocken, und die Helfer der Feuerwehr wurden zu einem Grillfest eingeladen.

Nach einer Vorabfrage des Kieler Innenministeriums nach Stärke und Verfügbarkeit von Einsatzkräften am 5. Juni habe man im Kreis eine „Task Force“ aus dem Boden gestampft, blickte Schütte auf den Beginn des Hilfseinsatzes zurück. Am 14. Juni kam dann der Einsatzbefehl. „Nachts um 0.14 Uhr per E-Mail.“ Die Feuerwehrleute hätten keine Zeit gehabt, ihre Arbeitgeber zu informieren. Schon um 2.42 Uhr machten sich die ersten Fahrzeuge auf den Weg nach Sachsen-Anhalt.

Landrat Rolf-Oliver Schwemer würdigte den Einsatz der Helfer und das Verständnis ihrer Familien und Arbeitgeber. Er überbrachte zudem den Dank von Ministerpräsident Torsten Albig und Innenminister Andreas Breitner.

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