Kreis Rendsburg-Eckernförde : Feuer zerstört Autowerkstatt in Osterrönfeld

Die Wellblechhalle der Werkstatt wurde von dem Feuer zerstört.

Die Wellblechhalle der Werkstatt wurde von dem Feuer zerstört.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Menschen kamen nicht zu Schaden.

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12. August 2018, 16:01 Uhr

Osterrönfeld | Dicke Rauchschwaden steigen über einer Wellblechhalle auf: Am Sonntagnachmittag gegen 14.15 Uhr brach in einer Autowerkstatt in Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) an der Werner-von-Siemens-Straße ein Feuer aus. Das Gebäude sei komplett abgebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Verletzte gibt es laut Feuerwehr nicht. Zu der Brandursache gab es zunächst keine Angaben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Inhaber hatte die Halle nur kurz verlassen, bei seiner Rückkehr sah er schon offene Flammen. „Der Besitzer hat alles richtig gemacht und sofort die Feuerwehr alarmiert. Eine so große Halle mit zwölf mal 25 Metern hätte man nicht selbst löschen können. Zum Glück gab es keine Verletzten“", berichtet Siegfried Brien, stellvertretender Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Rendsburg-Eckernförde. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren schlugen bereits die Flammen aus dem Dach.

Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig, da die metallenen Außenwände zunächst nicht überwunden werden konnten, später wurden sie mithilfe einer Kettensäge und eines Baggers eingerissen, um ins Innere der Halle zu gelangen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung löschten die Kameraden unter schwerem Atemschutz, teilweise kam auch Löschschaum zum Einsatz.

Ein Gebäude des Nachbargrundstückes, sowie das hölzerne Wohnhaus des Eigentümers, das sich in unmittelbarer Nähe befand, konnte, dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehren, vor den Flammen geschützt werden. Nur die zerbrochenen Fensterscheiben zeugten von der großen Hitze. Eine direkt an der Halle abgestellte Yacht wurde in noch nicht abschätzbaren Ausmaß in Mitleidenschaft gezogen. Die Halle sowie alle sich darin befindlichen Gegenstände erlitten einen Totalschaden.

Insgesamt waren mehr als 70 Einsatzkräfte von freiwilligen Feuerwehren sowie dem Rettungsdienst im Einsatz, dazu die Polizei, die das Gebiet weiträume absperrte. Die Brandursache sowie der Gesamtschaden wird nun ermittelt.

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